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Florian Goldenstein

IT-Security im Quick-Check

05.11.2019

Wir sprachen mit Florian Goldenstein, Head of IT Security bei Konica Minolta, über die größten Bedrohungen, die Unternehmen treffen können, und welche Bereiche in einer Sicherheitsstrategie berücksichtigt werden müssen.

Wo lauern die größten Sicherheitslücken, wenn Unternehmen von Cyberkriminellen angegriffen werden? Als schwerwiegende und grundlegende Sicherheitslücke ist das häufig fehlende Verständnis für die Notwendigkeit eines strategischen Sicherheitsansatzes zu sehen. Denn so fehlt in Unternehmen die benötigte Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit. Das heißt, man ist auf den Ernstfall unvorbereitet. Durch die fehlende Strategie sind häufig keine oder die falschen Sicherheitslösungen vorhanden, oder existierende Lösungen werden aus fehlendem Know-how oder Zeitmangel nicht richtig bedient und ausgewertet. Weitere Gefahren ergeben sich aus fehlenden Zugangskontrollen zum Netzwerk oder unzureichende Passwortrichtlinien und Zugangsregelungen zu Dateien und Ordnern. Häufig unterschätzt, deshalb umso wichtiger, sind Multifunktionsdruckgeräte. Die meisten sind in das Unternehmensnetzwerk eingebunden und mit Festplatten und Hauptspeichern ausgestattet, die potenziell vertrauliche, über längere Zeiträume angesammelte Daten wie Pläne oder Verträge speichern können. Ohne Zugriffsregelung und Sicherheitszertifikate sind sie leichtes Ziel. Ähnliches gilt für Videoüberwachungskameras, die häufig unbeachtet und ohne ausreichenden Schutz direkt am Firmennetzwerk hängen. Eine große Schwachstelle ist auch der Faktor Mensch: Durch fehlendes Sicherheitsbewusstsein werden u. a. mit Schadsoftware verseuchte Anhänge geöffnet, oder es wird auf gefährliche Links geklickt.

In welchen Bereichen bietet Sie Ihren Kunden hier Schutz? Als IT-Services-Provider unterstützen wir unsere Kunden mit umfassenden Security- Leistungen. Diese reichen von Informationssicherheit und Datenschutz, IT-Security über Sicherheitskonzepte rund um Multifunktionsdruckgeräte und Videoüberwachung (Gelände-, Gebäude- und Prozessüberwachung) bis hin zur Schaffung von Awareness und Schulungen. Unter workplacehub.konicaminolta.at wird dieses Konzept im Detail erläutert.

Sie propagieren das Prinzip „360 Grad“ – was verbirgt sich dahinter? Unter dem 360-Grad-Security-Konzept verstehen wir, dass Konica Minolta in Sachen Unternehmenssicherheit alle relevanten Bereiche des Kunden im Blick hat. Unsere Experten für Printer Device Security, Video Security, IT Security und Information Security Consulting analysieren die Sicherheitsanforderungen des Kunden und designen zusammen ein Konzept, das auf die komplette Sicherheit des Kunden ausgelegt ist.

Autor/in:
Christian Lanner
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