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iPhone und Co. sind bei KMU hoch im Kurs

11.10.2012

Die Wirtschaftskammer wollte wissen, wie sehr ihre Mitglieder in der Sparte Handwerk und Gewerbe Smartphones, Tablets und Co nutzen und hat erstaunliches herausgefunden.

553 Mitglieder haben an der Befragung teilgenommen. 84 Prozent der Befragten nutzen mobiles Internet; davon 72 Prozent auf dem Laptop oder Netbook und 61 Prozent auf dem Smartphone. 75 Prozent nutzen das Internet prinzipiell unterwegs und 60 Prozent direkt bei externen Terminen. Danach folgen das „Home Office“ mit 56 Prozent und das eigene Büro mit 45 Prozent.

Bei der Präsentation der Umfrage Ende September in Wien erklärte Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl: „Die Hälfte der Befragten, die mobiles Internet nutzen, lesen, schreiben und versenden E-Mails, pflegen ihren Terminkalender und ziehen Informationen aus dem Internet mithilfe des Smartphones. Via Laptop sind es sogar bis zu zwei Drittel der Befragten. Bei den klassischen Office-Anwendungen und Katalogpräsentationen spielt allerdings der Laptop seine Stärken aus. 65 Prozent nutzen Word, Excel und PowerPoint und 60 Prozent nutzen Produktkataloge auf dem Laptop.“


Arbeitserleichterung durch Apps, Smartphone und Tablets

88 Prozent der Befragten, die bereits Smartphones im Unternehmen verwenden, sehen deren Nutzung als Erleichterung des Arbeitsalltags. Auch die Nutzung von Apps wird von erstaunlichen 93 Prozent der User als Arbeitserleichterung gesehen Eine untergeordnete Rolle spielen hingegen noch Tablet-Computer. Doch die Tendenz zeigt eindeutig nach oben. 18 Prozent nutzen bereits Tablets. 53 Prozent, die noch kein Tablet nutzen, planen innerhalb der nächsten zwölf Monate eines anzuschaffen.

„Alles in allem zeigt die Befragung der Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien, dass die geschäftliche und private Nutzung gerade bei Einpersonen- und kleinen Unternehmen verschwimmen. 86 Prozent verwenden die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Smartphones sowohl geschäftlich als auch privat“, sagt Stefan Gubi, Co-Initiator der Studie und Geschäftsführer Vertrieb und Service bei T-Mobile Austria. „Deshalb werden gerade für diese Größe von Unternehmen professionelle Dienstleistungen, wie professionell besprochene Sprachboxen und professionelle SMS-Marketing-Tools, interessant.“

Auch die Wirtschaftskammer selbst will auf das in der Untersuchung erhobene Ergebnis eingehen und plant ihr Angebot an mobilen Services sukzessive auszubauen, erklärte Walter Ruck, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien.

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
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