Handy App statt Bankomat | Die Wirtschaft Direkt zum Inhalt
Wir dürfen nicht stehenbleiben“, Jürg Weber, Division CEO SIX Payment Services

Handy App statt Bankomat

24.09.2015

Seit 23. September trägt PayLife einen neuen Namen: Six Payment Services. Was sich für Kunden ändert? Wir haben nachgefragt.

Im September 2013 hatte die Schweizer Finanzdienstleisterin Six den Zahlungsplatzhirschen Paylife von den österreichischen Banken erworben. Nun ist die Integration abgeschlossen und Paylife ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Six. Die Zielsetzung des Zukaufs lautet ganz klar: Internationales Wachstum. Man will zu den führenden europäischen Anbietern im kartenbasierten Zahlungsverkehr gehören. Kunden von Six Payment Service in Österreich sollen von der gesteigerten Wettbewerbskraft, dem umfangreichen Portfolio und der erweiterten Präsenz in 25 Ländern profitieren. Die Marke Paylife bleibt im Rahmen dieser Strategie erhalten: als Produkt- und Servicemarke für das Kreditkarten- und Prepaid-Portfolio.  

Mit Innovationen punkten
Auf der Agenda des Unternehmens steht nun die Entwicklung von Innovationen. Um diese Herausforderung schnell und unbürokratische zu meistern wurde ein eigener FinTech-Inkubator als internes Innovationszentrum von Six geschaffen. Entstehen sollen darin innerhalb von kurzer Zeit neue Prototypen, Produktentwicklungen und Technologielösungen. Jürg Weber, Division CEO, über die Motivation: „Was passiert im Markt? Wir haben Apple-Pay, Android-Pay und Paypal. Das sind Firmen, die eine andere Herangehensweise haben, die aber das Payment-Geschäft auch in ihr Portfolio aufnehmen können. Sie sind noch nicht so weit wie wir, aber wir dürfen uns nicht ausruhen und stehenbleiben.“

Damit das klappt, sind in den Innovationsprozess Kunden, Mitarbeiter und Externe eingebunden. Ein konkretes Ergebnis ist Paymit. Dabei handelt es sich um eine Bezahl-App, mit der Privatpersonen einander Geld überweisen können. Doch es soll nicht dabei bleiben. Auch Unternehmer werden damit einfach und kostengünstig kassieren können. Ob der Gesetzgeber diese Methode vielleicht sogar als Ersatz zur Registrierkasse akzeptieren wird, steht allerdings noch in den Sternen. Jedenfalls will man dem Handel Alternativen zum konventionellen Bankomatterminal bieten. Konkrete Kosten des Service sind noch nicht bekannt.
 

www.six-payment-services.com

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
Werbung

Weiterführende Themen

Die Treeday App läuft auf diversen Endgeräten und zeigt nicht nur nachhaltige Betriebe in der Umgebung, sondern bietet den Konsumenten auch tiefer gehende Informationen.
Leben
16.01.2018

TREEDAY, der weltweit erste „Green Lifestyle Guide“, bietet Orientierung im Nachhaltigkeits-Dschungel: Eine interaktive Karte für nachhaltige Unternehmen weist aus, wie nachhaltig Dienstleistungen ...

Bauen
16.01.2018

Die voestalpine gilt seit Jahren als Innovationstreiber in den Bereichen Umwelt und Energieeffizienz. Nun kann der Technologie- und Industriegüterkonzern einen weiteren Schritt in Richtung ...

Stories
12.01.2018

Die finalen Zahlen des KSV1870 zu den Unternehmens- und Privatinsolvenzen 2017 zeigen: Die Insolvenzen 2017 sind so niedrig wie seit 20 Jahren nicht.

Stories
12.01.2018

Das soziale Netzwerk Xing hat in einer Studie nach der „Liebe am Arbeitsplatz“ gefragt - und einige überraschende Ergebnisse zu Tage gefördert. 

Aktuelles
11.01.2018

Burkhard  Ernst, Obmann des Vereins "Mein Auto", setzt mit der Forderung der Wiederauflage der Ökoprämie auf ein "wichtiges und drängendes" Thema, dessen Umsetzung noch ausständig ist.

Werbung