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"Langfristig spiegeln sich soziale, umwelttechnische und die Unternehmensführung betreffende Probleme auch in den Zahlen wider“, meint Wolfgang Fickus von Comgest.

Geldanlage: Sicher und ertragreich in Zeiten von Corona?

25.05.2020

Die Corona-Pandemie hält Anleger seit Jahresbeginn in Atem. Verschärft durch einen Ölpreiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien gingen die Kapitalmärkte auf Talfahrt. Viele Investoren fragen sich in dieser Situation, wie sie ihre Mittel sicher und gewinnbringend anlegen können. Mit welchem Ansatz die unabhängige internationale Fondsboutique Comgest langfristige Investment-Chancen nutzt, erläutert Wolfgang Fickus, Mitglied des Investmentkomitees bei Comgest.

„Die Covid-19-Krise ist ein klassischer Black Swan. In diesem Umfeld macht es wenig Sinn, mit historischen Daten und Vergleichen zu arbeiten, die im klassischen Risikomanagement häufig zum Einsatz kommen. Wir nutzen die schützenden Eigenschaften der Qualitätsunternehmen, in die wir investieren“, so Fickus. Die konsequente Umsetzung des Qualitätswachstumsansatzes hat sich bislang für die Fondsboutique, die ein Vermögen von 33 Milliarden Euro verwaltet (Stand Dezember 2019), als Schutzschild gegen makroökonomische Turbulenzen erwiesen. Er erläutert: „Obwohl die Pandemie auch an unseren Fonds nicht spurlos vorbeigezogen ist, fällt der Drawdown gegenüber ihren jeweiligen Vergleichsindizes weit niedriger aus.“ Comgest fokussiert darauf, durch Bottom-Up-Analyse hochwertige Titel zu identifizieren. Qualitativ hochwertig sind für das Fondshaus Unternehmen mit hohen Markteintrittsbarrieren und starken Geschäftsmodellen, die nachhaltiges Wachstum erlauben – Ziel ist ein zweistelliges Gewinnwachstum pro Jahr über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. „Nicht-finanzielle und finanzielle Faktoren stehen in direktem Zusammenhang, denn langfristig spiegeln sich soziale, umwelttechnische und die Unternehmensführung betreffende Probleme auch in den Zahlen wider“, ist der Produktspezialist überzeugt.

Präzise Gewinnschätzungen für dieses Jahr vorzunehmen ist Fickus zufolge aktuell schwierig, denn Corona dürfte tiefe Spuren hinterlassen. Er hält es für sinnvoller, sich zwei grundlegende Fragen zu stellen: „Wird diese Krise die langfristigen Aussichten unserer Portfoliounternehmen beeinträchtigen und verfügen sie über die nötige Bilanzstärke, um diese zu überstehen?“ Dabei ist Comgest nach wie vor überzeugt, dass die Wettbewerbsvorteile, die sich „seine“ Unternehmen über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben, bestehen. „Es werden sich Übernahmemöglichkeiten ergeben und schwache Konkurrenten scheiden einfach aus. Beispielsweise im Luftverkehr halten wir das für wahrscheinlich. Für unsere Unternehmen bedeutet das short-term pain, long-term gain“, so Fickus abschließend.

Weitere Informationen erhalten Anleger bei:
Dieter Wimmer

Leiter Sales Österreich bei Comgest
Tel.: +49 (0) 151 2304 1472
E-Mail: dwimmer@comgest.com

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