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Franchise: Teil eines großen Ganzen sein

17.08.2018

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit entscheiden sich viele Unternehmer für Franchising. Doch was sind die Vor- und Nachteile von Franchisesystemen? Wir haben Alen Babic – seit sechs Jahren Franchisenehmer bei Subway Deutschland – zu einem kurzen Statement zu seinem Leben als Franchisepartner gebeten.

„Ich hatte schon immer den Wunsch mich selbstständig zu machen. Die Frage war nur wie ich diesen Traum verwirklichen konnte. Auf der Suche nach der für mich optimalen Möglichkeit, habe ich im Jahr 2011 die Österreichische Franchise-Messe besucht. Hier kam ich erstmals mit der Marke Subway als Franchisegeber in Kontakt. Die Sandwiches schmeckten mir ja schon immer, aber auch das dahinterliegende Geschäftskonzept hat mich dann schnell überzeugt. In meinem Wohnort Wien gab es damals nur ein einziges Subway Restaurant. Die Entwicklung und Etablierung der Marke in Wien und ganz Österreich mitzugestalten, war für mich ein großer Anreiz. So eröffnete ich 2012 bereits meinen ersten Standort im Einkaufszentrum Donauplex. Mittlerweile führe ich drei Restaurants in Wien. Am Franchising schätze ich besonders die Möglichkeit, eigenständiger Unternehmer zu sein und gleichzeitig den Rückhalt eines erfolgreichen Systems zu haben. Man profitiert von dem Know-How des Franchisegebers und der etablierten Marke, ist aber für seinen individuellen Erfolg selbstverantwortlich. Und hier ist Einsatz gefragt! Das sehe ich nicht als Nachteil, sollte aber jedem Franchiseinteressierten bewusst sein. Zudem muss man sich stets an gewisse Vorgaben des Systems halten, wodurch die eigene Handlungsfreiheit teilweise eingeschränkt wird. Für mich ist das ganz legitim. Denn diese Richtlinien beruhen ja auf den Erfahrungen des Franchisegebers und sind Grundlage des Erfolgs. Ein großer Vorteil sind für mich die persönlichen Entwicklungsperspektiven, die mir ermöglicht werden. Man ist zwar Teil eines großen Ganzen, kann sich aber beispielsweise durch die Eröffnung mehrerer Standorte oder die Übernahme einer leitenden Position individuell weiterentwickeln. Ich selbst bin seit 2017 Geschäftsführer des Subway Regionalbüros in Wien und leite somit nicht nur selbstständig meine eigenen Restaurants, sondern unterstütze auch andere Franchisepartner vor Ort und begleite die Weiterentwicklung der Marke in Österreich. Das macht mir jeden Tag aufs neue Spaß. Darin liegt für mich auch der Dreh- und Angelpunkt: Nur wenn man für sich das richtige Franchisesystem gefunden hat und voll und ganz dahinter steht, ist der tägliche Einsatz auch von Freude und Erfolg gekrönt.“

 

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