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Förderungen: Geld für Stromer

29.03.2018

Seit 1. März 2017 stehen Unternehmen österreichweit unterschiedliche Förderungen rund um die Elektromobilität zur Verfügung. Diese sind jedoch zeitlich und budgetär begrenzt.

Wer darüber nachdenkt, seinen Fuhrpark mit Elektroautos zu bestücken, tut gut daran, sich über die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu informieren. Dabei gilt es, auf diverse Details zu achten. Denn Elektro ist nicht gleich Elektro. Und gefördert werden nicht nur Stromer, sondern auch Brennstoffzellenfahrzeuge, Plug-In Hybridfahrzeuge sowie Range Extender (REEV). Egal, wie die Fahrzeuge angetrieben werden: Ihre Reichweite muss mindestens 40 Kilometer betragen. Plug-In Hybride sowie REEV mit Dieselantrieben sind von einer Förderung ausgenommen. Konkret wird es für den gewünschten Zuschuss mit einer Registrierung unter www.umweltfoerderung. at. Auf dieser Seite können Förderansuchen bis spätestens 31. Dezember 2018 eingebracht werden.

HIERBEI SIND EINIGE FRISTEN ZU BEACHTEN:

  • Das Rechnungsdatum der zur Förderung eingereichten Fahrzeuge darf nicht vor dem 1. Jänner 2017 liegen.
  • Das Rechnungsdatum bzw. das Datum des Leasingvertrages darf bei Antragstellung nicht mehr als sechs Monate zurückliegen.
  • Zwischen Registrierung und Antragstellung dürfen maximal 24 Wochen liegen.
  • Bei Vorführ- und Funktionswagen: Der Zeitraum zwischen Erstzulassung des Fahrzeuges und Rechnungsdatum des Verkaufs darf nicht mehr als zwölf Monate betragen.
  • Pro Registrierung können Förderungsmittel für bis zu zehn Fahrzeuge beantragt werden.

DIE HÖHE DER FÖRDERUNG:

Voraussetzung für die Förderung ist die gleichzeitige Gewährung eines E-Mobilitätsbonus der Autoimporteure in Höhe von 1500 bzw. 750 Euro netto und dessen Nennung mit entsprechendem Informationstext auf der Rechnung. Dieser wird vom Netto-Listenpreis nach Abzug aller gewährten Rabatte abgerechnet. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausbezahlt und ist mit 30 Prozent der Anschaffungskosten begrenzt. Die Behaltefrist des Fahrzeugs beträgt mindestens vier Jahre. Die Fahrzeuge müssen übrigens an dem Ort, an dem überwiegend aufgeladen wird, mit Strom bzw. Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern versorgt werden.

Eine Frage, die für Unternehmer ganz wesentlich ist: Wie sieht es mit Leasingfahrzeugen aus? Die Antwort: Eine Förderung von geleasten Fahrzeugen ist zulässig. In diesen Fällen ist die Leistung einer Depotzahlung bzw. einer Vorauszahlung von mindestens 1800 bzw. 900 Euro brutto vor der Antragsstellung erforderlich. Zusätzlich zu den Förderungen des Bundes gibt es auch unterschiedliche Förderungen in den Ländern. Etwa eine Anschlussförderung des Landes Niederösterreich in Höhe von 1000 Euro oder des Landes Tirol in Höhe von 450 Euro bei Elektro-Pkw und bis zu 6000 Euro für E-Nutzfahrzeuge M1/N1 bis 3,5 Tonnen.

Autor/in:
Mag. Stephan Strzyzowski
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