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Event-Tipp: Grow East

07.02.2017

Bereits zum achten Mal treffen im April Unternehmer, Wirtschaftsdelegerierte und Experten zusammen, um über Chancen und Risiken in CEE zu diskutieren. Was die Teilnehmer 2017 erwartet, erklärt Veranstaltungsmastermind Manfred Berger. 

"Für eine „Export-orientierte Nation wie Österreich“ sind die CEE-Länder weiterhin sehr interessante Märkte", Grow East Congress Veranstalter Manfred Berger.

Am 4 April findet der „Grow East Congress 2017“ statt. Welches Thema steht dieses Jahr im Mittelpunkt?

Inhaltlich setzen wir 2017 auf zwei Schwerpunkte: Am Vormittag findet ein Rückblick- & Ausblick mit Top-Speakern statt. Darunter etwa Herr Miklos, der Erfinder der FlatTax in der Slowakei, aber auch Dr.Först, der die Sanierung der RailCargoHungary geleitet hat und jetzt CEO der RailCargoGroup ist. Auch Mag.Thumser, Präsident von Henkel-CEE wird spannende Einblicke in die aktuelle Entwicklung geben. Und am Nachmittag bietet die Veranstaltung einen perfekten Einstieg für Unternehmen in Österreich und CEE. Handelsdelegierte der verschiedenen Länder bieten einen tiefen Einblick und drei hochkarätige Panels runden das Bild ab. 

Wenn Sie den Trend der letzten Jahre beobachten: Ist der Osten nach wie vor ein wirklich attraktiver Standort für Österreichs Unternehmen?

Für eine „Export-orientierte Nation wie Österreich“ sind die CEE-Länder weiterhin sehr interessante Märkte. Das gilt nach wie vor, wenn es um die Auslagerung der Produktion, aber auch um die Entwicklung neuer Geschäftsfelder geht. Mittlerweile sind allerdings auch immer häufiger  Konzepte, die in CEE entstehen, für Österreich interessant. Immer öfter bietet sich auch Österreich für Unternehmen aus CEE als der „perfekte Testmarkt“ an, bevor man an ein „Roll-Out“ in der EU denkt.

Wie erleben aktuell eher eine Rückkehr zum abgeschotteten Nationalstaat, als eine weitere Öffnung innerhalb der EU. Wir wirkt sich das auf Unternehmen aus, die etwa in unseren östlichen Nachbarländern produzieren oder dort wesentliche Absatzmärkte haben?  

Natürlich schränken geänderte Rahmenbedingungen den Handel im klassischen Sinn ein und die Auswirkungen werden erst mittel- bis langfristig zu spüren sein. Unternehmen, die vor Ort produzieren sind diesen geringer unterworfen, solange es nicht eine extreme Bevorzugung nationaler Anbieter gibt. Nach den Jahren des Marktaufbaues, der Marktentwicklung und des Nischenmarketings der vergangenen Jahre in CEE steuern wir jetzt auf ein System „smarter Kooperationen“ zu; diese gilt es für jedes Unternehmen individuell zu definieren!

Welche Besonderheit zeichnet das Kongressformat aus?

Insbesondere die Trennung in die Bereiche „How to..?“ , wo man einen perfekten Einblick in mögliche Länder seitens der Handelsdelegierten bekommt und in Panel-Diskussionen, die mit einer sehr guten Mischung von österreichischen -, sowie CEE-Unternehmen aus einer Reihe von spannenden Branchen und exzellenten Speakern besetzt sind.

www.groweast.eu

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