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2)	Karin Schaumberger (links) und Michael Führlinger übernehmen die  Geschäftsführung bei emporia Deutschland. Eigentümerin Eveline Pupeter: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam unser Ziel, Markführer in Europa zu werden, erreichen.“

Emporia holt Verstärkung für Expansion

29.01.2020

Der Linzer Seniorenhandy-Hersteller emporia Telecom will den Absatz von derzeit 600.000 verkauften Smartphones und Tastenhandys bis 2022 verdoppeln und Marktführer in Europa werden. 

Bei Emporia hat man die Latte extra hoch gelegt. Erreichen will man die ambitionierten Ziele mit einer breit angelegten Wachstumsstrategie und personeller Verstärkung. Der Linzer Michael Führlinger (51), seit 30 Jahren in der Elektronik-Branche, davon die letzten 18 Jahre geschäftsführender Gesellschafter bei Mediamarkt Linz und Saturn Salzburg, soll die Expansion maßgeblich vorantreiben. Derzeit verkauft emporia pro Jahr in Europa rund 600.000 Smartphones und Tastenhandys. Der Umsatz beträgt 30 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2018/2019). Für das aktuelle Geschäftsjahr (endet am 30. Juni) wird ein Umsatzplus von 20 Prozent erwartet. Der Branchenkenner Michael Führlinger, der bereits Ende der 1990er-Jahre für emporia gearbeitet hat, ist seit vergangener Woche wieder beim Linzer Handyerzeuger an Bord. Der Telekom-Experte soll vor allem internationale Großkunden gewinnen und somit das geplante Wachstum befeuern. In Deutschland – dem derzeit größten Absatzmarkt von emporia – übernehmen Karin Schaumberger (CSMO emporia-Telecom-Gruppe) und Michael Führlinger die Geschäftsführung.  „emporia hat jetzt die besten Voraussetzungen, den Absatz auf 1,2 Millionen verkaufter Telefone binnen kurzer Zeit zu verdoppeln“, sagt Führlinger, „wir haben tolle Smartphones am Markt, spannende Neuentwicklungen in der Pipeline und eine starke Marktpräsenz. Es stehen also alle Ampeln auf Grün.“ Der Anfang der offensive Expansionsstrategie wurde bereits im November 2019 in Großbritannien gemacht. Ziel ist es, in UK bereits im Jahr 2020 rund eine Viertelmillion Smartphones und Tastenhandys zu verkaufen.

Parallel dazu sondiert emporia den Einstieg in weitere High-Potential-Märkte wie etwa Polen und Spanien. In den nächsten drei Jahren sollen zumindest fünf weitere Länder dazukommen. Weiterer Bestandteil der Wachstumsstrategie ist der Ausbau des Online-Vertriebs vor allem in den osteuropäischen Staaten sowie die Neu- und Weiterentwicklung von Apps. Weitere Anwendungen, die den Umgang mit dem Smartphone erleichtern sollen, sind bereits in der Entwicklung. „Wir haben mit Michael Führlinger eine echte Kapazität an Bord geholt.  Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit ihm gemeinsam unser Ziel, Marktführer in Europa zu werden, erreichen werden“, sagt Eveline Pupeter, Alleineigentümerin und Geschäftsführerin von emporia Telecom.

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