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Elisabethinen-Krankenhaus zählt zu den nachhaltigsten Unternehmen 2021

16.12.2020

Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt überzeugte in den Kategorien ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, Ansehen, Technologie und Innovation.

Die Tageszeitung Kurier hat gemeinsam mit dem „IMWF Institut für Management- undcWirtschaftsforschung GmbH“, „Milestones in Communication“ und „Faktenkontor“ die nachhaltigsten Unternehmen 2021 in Österreich prämiert. Beleg für nachhaltiges und gesellschaftliches Engagement Gegenstand des Rankings waren die nach Mitarbeiterzahl größten Unternehmen mit Sitz in Österreich. Dabei wurden Nennungen und Kommentare in den Kategorien Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, Management und Produkte und Service aus sozialen Medien im Zeitraum von 1. September 2019 bis 31. August 2020 gesammelt und analysiert, teilt der Kurier mit.

Die Studie bezieht die Daten aus insgesamt 438 Mio. Onlinequellen (Blogs, Nachrichtenseiten, Pressemitteilungen, Foren, Social Media Kanäle, Websites, Consumer Seiten). Bewertet wurde nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit in den Bereichen Umgang mit Ressourcen, Umweltschutz, Recycling, sondern auch ökonomische Aspekte wie Gesundheits- und Arbeitsschutz, die soziale Nachhaltigkeit, die Reputation sowie der Fortschritt, die Innovationsleistung der nominierten Betriebe.
Mag. Michael Steiner, MAS, seit 15 Jahren Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt und Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan freut sich, dass das Ordenskrankenhaus für sein Engagement wahrgenommen und als „Nachhaltiges Unternehmen 2021“ ausgezeichnet wird und betont dabei: „Als allgemein öffentliches Krankenhaus stehen wir in der Verantwortung, neben unseren Grundaufgaben als öffentlicher Gesundheitsdienstleister Maßnahmen zum Ressourcen- und  U mweltschutz voranzutreiben – und das 365 Tage im Jahr.“

Pionierarbeit des Konvents

Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben im Elisabethinen-Krankenhaus seit langem über einen hohen Stellenwert. Der Konvent der Elisabethinen Klagenfurt hat als einer der ersten Ordenskonvente in
Österreich den Krankenhausbetrieb im Jahre 2003 in eine gemeinnützige Gesellschaft eingebracht und somit den Grundstein für eine nachhaltige, soziale, ökonomisch und ökologische Entwicklung des Elisabethinen-Krankenhauses in der Landeshauptstadt Klagenfurt gelegt.

Nachhaltigkeitsengagement des Elisabethinen-Krankenhaus

Die Highlights dieser nachhaltigen Entwicklung in den letzten 15 Jahren waren z.B.:

• Eine Leitbildentwicklung für die Mitarbeiter und Gesamtorganisation u.a. mit dem Fokus auf „Verantwortung gegenüber der gesamten Schöpfung wahrnehmen“ im Jahr 2007.
• Die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen und die Fernwärmeversorgung durch die Stadtwerke Klagenfurt für alle Gebäude.
• Die Anschaffung einer Wärmepumpe mit Grundwassernutzung aus einem historischen Brunnen im Obstgarten des Hauses.
• Die Minimierung der Verwendung von Einwegmaterialien im Patientenversorgungsprozess, Wäscheversorgung durch Partner in Klagenfurt, Frischküche für Patienten und Mitarbeiter am Standort, „grüne    Chemie“ bei der Reinigungsmittelauswahl, energiesparende IT-Endgeräte etc.

Das Spital verfügt mittlerweile auch über ein komplexes Umweltmanagementsystem, das Teil des Qualitätsmanagements ist. 2019 implementierte das Elisabethinen-Krankenhaus EMAS. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein Umweltmanagement-Gütesiegel der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu
verbessern. Hinter den Umwelt-Auszeichnungen des EKH stehen zahlreiche Maßnahmen, um den Bedarf an Wasser, Energie und anderen Ressourcen zu verringern und einen effizienten Einsatz im Krankenhaus zu gewährleisten. Durch laufende Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten im Krankenhaus, wie dem aktuell erfolgten Austausch der Fenster, werden die Energiekosten deutlich gesenkt. Auch die täglich anfallende Müllmenge wird reduziert und es wird großer Wert auf Hygienestandards gelegt.
„Wir betrachten diese Auszeichnung auch als Ansporn so klimaschonend wie möglich zu arbeiten und beim Ressourcenverbrauch so weit wie möglich zu optimieren, in unserem
herausforderndem Krankenhausumfeld“, blickt Mag. Michael Steiner, MAS in die Zukunft.

Weitere Initiativen

Weitere soziale und ökologische Erfolgsbeispiele für das nachhaltige Selbstverständnis des Elisabethinen-Krankenhaues Klagenfurt sind der Therapiegarten der Drogenberatungsstelle VIVA, der Bienenschutzgarten des Krankenhauses im Herzen der Landeshauptstadt und die die kürzlich erfolgte Neuanschaffung von europäischem, energieeffizientem Patientengeschirr.

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