Direkt zum Inhalt

Die Zukunft von Plastik liegt in der Kreislaufwirtschaft

28.02.2019

Kunststoffe stehen aufgrund ihrer fossilen Ausgangsstoffe und der oft kurzen Verwendungszeit zunehmend in Kritik. Beim von respACT, dem Global Compact Netzwerk Österreich und der BKS Bank ausgerichteten Unternehmensfrühstück in Klagenfurt präsentierte der Konzern Borealis, wie kreislauforientierte Plastikwirtschaft dazu genutzt werden kann, die ökologischen Auswirkungen von Kunststoffen zu reduzieren.

Als Hersteller hochwertiger Polyolefine setzt respACT-Mitglied Borealis verstärkt auf Lösungen für Kunststoffabfälle und Recycling. DI Rudolf Wölfer, Head of Innovation des Headquarters von Borealis, erklärte den teilnehmenden UnternehmerInnen: „Kunststoffe haben aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften viele Vorteile für Menschen und Umwelt gebracht, etwa im Bereich der Anwendung, aber auch um CO2-Emissionen zu reduzieren und Energie einzusparen.“ Laut Wölfer ist Kunststoff ein wertvoller Rohstoff, den es zu erhalten und wiederzuverwenden gilt. Nicht der Wertstoff Kunststoff sei das Problem, sondern wie am Ende des Produktlebenszyklus damit umgegangen wird.  „Borealis nimmt eine Vorreiterrolle im Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe ein. Mit dem Projekt STOP engagiert sich Borealis seit 2017 als Gründungspartner auch für die Lösung des Plastikabfallproblems in Ozeanen“, so der Innovationsexperte des Industriekonzerns.

Die Potentiale der Kreislaufwirtschaft ausschöpfen

Rund 30 interessierte Unternehmen nahmen am Event teil, um sich am Diskurs über den zukünftigen Einsatz von Kunststoffmaterialien und deren kreislauforientierte Wiederverwertung zu beteiligen. respACT fördert als Österreichs führende Unternehmensplattform für CSR (Corporate Social Responsibility) den interdisziplinären Wissensaustausch, um verantwortungsvolles Handeln im Sinne einer Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Mag.a Dr.in Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, respACT-Vizepräsidentin und -Landeskoordinatorin für Kärnten, begrüßte zum CSR-Frühstück mit den Worten: „Die Kreislaufwirtschaft eröffnet Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten, positive Beiträge für Umwelt und Gesellschaft zu leisten, sei es durch Produktdesign, Reduktion von Einwegkunststoffen oder Verwendung von Sekundärrohstoffen. Innovative Lösungskonzepte für einen nachhaltigen Umgang mit Plastik sind heute mehr denn je gefragt.“ Die Veranstaltung wurde gefördert von der Austrian Development Agency.

Über respACT

respACT – austrian business council for sustainable development ist Österreichs führende Unternehmensplattform zu Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltiger Entwicklung. Der Verein unterstützt seine zurzeit rund 300 Mitgliedsunternehmen dabei, ökologische und soziale Ziele ökonomisch und eigenverantwortlich zu erreichen. 

Werbung

Weiterführende Themen

Meldungen
31.03.2021

“Mit der Fixierung der rechtlichen Rahmenbedingungen im vom Ministerrat zur Verhandlung freigegebenen Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) steht der Gründung von Erneuerbaren- bzw. Bürger- ...

Dieter Kraßnitzer, Herta Stockbauer und Alexander Novak (v.l.): Haben ein herausforderndes Jahr 2020 gut bewältigt.
Meldungen
31.03.2021

Die börsenotierte BKS Bank blickt auf ein respektables Jahr 2020 zurück. 2021 steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und einer klimafreundlicheren Wirtschaft.

v.l.n.r.: Stephan Kaar (Sprecher Forum Wellpappe Austria), Roland Fink (Geschäftsführer niceshops GmbH), Florian Döbl (Forum Wellpappe Austria)
Meldungen
31.03.2021

Im Jahr 2020 erwies sich die heimische Wellpappe-Industrie als robust und stabil. Mit über 1 Milliarde Quadratmeter Wellpappe erzielte die Branche ein Absatzplus bei gleichzeitig sinkenden Erlösen ...

Mag. Daniela Werdecker-Davies , Head of Sustainability Management bei Palfinger und Michaela Reitterer, Eigentümerin des Boutiquehotels Stadthalle in Wien.
Meldungen
24.03.2021

Mit den Nachhaltigkeits-Pionierinnen Michaela Reitterer und Daniela Werdecker-Davies will Österreichs führende Unternehmensplattform für verantwortungsvolles Wirtschaften die Berücksichtigung der ...

Stories
10.03.2021

Wer bei der Logistik auf Kooperation setzt, schont das Klima. Dass beim Überwinden von Firmen- und Ländergrenzen auch spannende neue Geschäftsfelder entstehen, ist allerdings in der Branche noch ...

Werbung