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Die Zukunft der österreichischen Familienbetriebe

03.12.2014

Das European Family Business Barometer und die KPMG erforschten, wie es derzeit um die europäischen Familienbetriebe steht. Doch wie sieht es für die familiengeführten Unternehmen in Österreich genau aus?

Österreichs Familienunternehmen liegen mit 61 Prozent leicht unter dem europäischen Durchschnitt von 70 Prozent der Familienunternehmen, die positiv in die Zukunft blicken. In Österreich sind es knapp mehr als die Hälfte der Befragten, die sich um rückläufige Gewinne die größten Sorgen machen.

Die vorangegangenen Befragungen zeigten Warnsignale hinsichtlich Anstellung und Fähigkeiten des Personals. Der wachsende Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte bestätigt die Lage. In der vorliegenden dritten Befragung ist dies für die Unternehmen mit 43 Prozent in Österreich die zweitgrößte Herausforderung. Auf Platz drei der größten Herausforderungen rangieren die Kosten des Faktors Arbeit. Es ist daher wenig überraschend, dass die Hälfte der Befragten Reformen bei der Arbeitsmarktregulierung begrüßen würde.

Wachstum und Innovation

Bei Österreichs familiengeführten Betrieben vermelden 34 Prozent gestiegene Umsatzzahlen, der Rest gleichbleibende Umsätze. Nur sieben Prozent geben einen Rückgang des Umsatzes an. „In Österreich planen acht von zehn Befragten Investitionen, mehr als ein Drittel davon im eigenen Land - das zeigt den Optimismus der Familienunternehmen“, schließt KPMG-Partner Peter Humer.

Link zur Studie

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
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