Den digitalen Wandel meistern | Die Wirtschaft Direkt zum Inhalt
WIFI Kurator Markus Raml ist überzeugt: "Digital Business ist ein Erfolgsfaktor - unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit eines Unternehmens".

Den digitalen Wandel meistern

17.01.2017

Aktuell stehene Unternehmen vor großen Umbrüchen. Wir man sich für deren Chancen fit macht, erklärt WIFI Kurator Markus Raml im Interview. 

Auch 2017 wird wirtschaftlich ein sehr herausforderndes Jahr. Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzen Sie für Unternehmen?

Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr wird sicherlich in der Stärkung digitaler Kompetenzen von Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen. Unternehmen können mit gezielter Weiterbildung und Qualifizierung die ersten Schritte setzen, um den Digitalisierungsgrad des Unternehmens zu erhöhen und letztendlich zu den Gewinnern des digitalen Umbruchs zu zählen. Die Themenpalette an Weiterbildungen am WIFI zur Stärkung digitaler Kompetenzen ist sehr umfassend. Die Angebote reichen von „Digitalisierung im Office“ über „Unternehmensführung im digitalen Zeitalter“ bis hin zum „Designing Digital Business“.

Ein Thema, bei dem vermutlich nicht nur die Mitarbeiter sondern auch die Unternehmer gleichermaßen dazulernen müssen.

Richtig. Die Führungskräfte spielen im Zuge der Digitalisierung sogar eine entscheidende Rolle, da sich durch Digitalisierung und Automatisierung auch Unternehmenskulturen verändern und diese Veränderungen durch entsprechendes Change Management begleitet werden müssen. Auch für diese herausfordernde Aufgabe gibt es entsprechende WIFI-Weiterbildungsangebote, die erfahrungsgemäß sehr schnell und effizient in der unternehmerischen Praxis umgesetzt werden können. Wie Sie sehen, ist das WIFI, als wichtigster Qualifizierungspartner der österreichischen Wirtschaft, also auch bei dem Schlüsselthema der Digitalisierung eine verlässliche Adresse.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind die tragende Säule der österreichischen Wirtschaft. Wie unterstützt das WIFI die KMU?

Das WIFI unterstützt die Kraft der kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich mit einem umfangreichen Bildungsangebot. KMU haben durch ihre spezielle Struktur auch besondere Anforderungen und Bedürfnisse. Selbstverständlich müssen auch KMU hinsichtlich der digitalen Kompetenzen entsprechend gerüstet sein. Denn Digital Business ist ein Erfolgsfaktor - unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit eines Unternehmens. Daher gelten auch die vorhin genannten Kursangebote auch für KMU. Neben unseren klassischen Weiterbildungsangeboten möchte ich auch auf unsere sehr erfolgreiche Webinar-Reihe des WIFI Unternehmerservice für KMU hinweisen. Innerhalb von 45 Minuten erhalten die Webinar-Teilnehmenden von unseren Expertinnen und Experten via Desktop, Tablet oder Smartphone konkrete Infos zu wichtigen Themen und können ihre Fragen direkt im Chat stellen. Und das Beste: sollte man zum Webinar-Termin verhindert sein, kann man sich das Webinar in einer kompakten Version oder in der Originallänge zu einem späteren Zeitpunkt auch noch ansehen.

Welche Themen werden hier geschult?

Die Themen der kommenden Webinare sind zum Beispiel: Suchmaschinenoptimierung, E-Rechnung, Online-Vertrieb, Datenschutz und aufgrund der großen Nachfrage zum wiederholten Mal ein Webinar mit Tipps und Tricks zur Registrierkasse.

Sie führen für Unternehmen auch Inhouse-Trainings durch. Wie läuft das ab?

Diese Art von Trainings nennen wir in der WIFI-Welt „Firmen-Intern-Trainings“, kurz F.I.T.. Der Ablauf ist ganz einfach erklärt. Nach dem Erstkontakt gibt es ein ausführliches Vorgespräch, in dem die spezifischen Gegebenheiten sowie der Weiterbildungsbedarf abgeklärt werden. Danach wird ein auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Training konzipiert. Auf Wunsch des Unternehmens kann auch eine umfassende Bedarfsanalyse erstellt werden. Danach erfolgt ein Angebot sowie eine Feinabstimmung, bei der bereits die Trainerin oder der Trainer involviert ist. Das Training wird dann vor Ort durchgeführt und durch die laufende Betreuung durch das WIFI gegebenenfalls optimiert. Die Vorteile für das Unternehmen liegen also klar auf der Hand: Weiterbildung exklusiv für das eigene Team, die Trainingsintensität kann individuell festgelegt werden, Anreise- bzw. Übernachtungskosten fallen weg und was besonders erfreulich ist: abgesehen vom Erwerb neuer Kompetenzen wird durch gemeinsame Weiterbildungsaktivitäten das „Wir-Gefühl“ innerhalb des Teams gestärkt und das kann sich nur positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken.

Viele heimische Betriebe betreiben auch Standorte außerhalb Österreichs. Können die Mitarbeiter im Ausland auch geschult werden?

Ja, dies ist dank dessehr gut funktionierenden Partnernetzwerks von WIFI International, quasi der Exportabteilung des WIFIs, möglich. Bei den WIFI-Trainings im Ausland handelt es sich größtenteils um Firmen-Intern-Trainings, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Auslandsniederlassungen österreichischer Unternehmen durchgeführt werden. Und zwar in der jeweiligen Landessprache und geleitet von nach WIFI-Standards geschulten Trainerinnen und Trainern. Das ist sehr wichtig, denn sie kennen den betreffenden Markt und die regionalen Anforderungen und garantieren gleichzeitig das hohe Niveau der Weiterbildung, das die heimischen Betriebe sehr schätzen. Der geografische Schwerpunkt liegt auf den CEE-/SEE-Ländern. Das WIFI International betreut aber auch österreichische Unternehmen in GUS-Staaten, China, Mexiko und im arabischen Raum. Ein wesentlicher Eckpfeiler für die Entwicklung von Fachkräften ist die duale Ausbildung, um die uns viele Länder in der Welt beneiden. Das Interesse an diesem Erfolgsmodell ist daher entsprechend groß. Das WIFI setzt hier entsprechende Maßnahmen, die duale Berufsausbildung zu exportieren und österreichische Unternehmen auch im Ausland mit qualifizierten Fachkräften zu unterstützen.

www.wifi.at

 

 

 

 

Werbung

Weiterführende Themen

Der Toyota Prius Plug-in Hybrid ist das weltweit „grünste“ Auto.
Aktuelles
20.04.2017

Toyota stellt erneut das umweltfreundlichste Auto der Welt: Der Prius Plug-in Hybrid ist „World Green Car 2017“.

Durch die Unterstützung internationaler Klimaschutzprojekte kompensiert die Nöm AG den restlichen CO2-Ausstoß
Industrie
20.04.2017

Seit Jahren investiert Nöm in nachhaltige Technologien, mehr Energieeffizienz und setzt auf Ökostrom. Der CO2-Ausstoß konnte dadurch auf 3277 Tonnen jährlich verringert werden. Durch die ...

Erstaunlich, wie klein 6.000 m2 auf einem riesigen Dach aussehen können.
Unternehmen
19.04.2017

Mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Lagerdach wird Vöslauer künftig rund 250.000 kWh Strom produzieren.

Rosalinde Tessmann bei der Einweihung des Bibelwanderwegs 2016.
Hotellerie
19.04.2017

Rosalinde Tessmann gründete 1985 das Biolandhaus Arche, eines der ersten Biohotels Österreichs. Jetzt wird die umtriebige Kärntnerin 80. Wir gratulieren!

Branchen
18.04.2017

Im Rahmen von Erasmus+ entsteht eine Plattform mit dem Ziel, innerhalb der EU Mitgliedsstaaten Kooperationen von Ausbildungsbetrieben zu erleichtern. Am 25.04.2017 gibt es dazu im Hotel Kaiserhof ...

Werbung