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CSR-Tag 2017 – Gipfeltreffen der Nachhaltigkeit in Linz

19.10.2017

Rund 250 VertreterInnen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten über die Bedeutung von strategischen Partnerschaften zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals).

Was braucht es, um die unternehmerische Zukunft nachhaltig zu gestalten? Eine Vision, Commitment und starke Partnerschaften - so die Kernbotschaft des diesjährigen CSR-Tages, der am 11. Oktober bei der voestalpine AG (Stahlwelt) in Linz stattfand. Der jährlich von respACT organisierte Kongress zählt zu den wichtigsten österreichischen Veranstaltungen zum Thema Corporate Social Responsibility und Nachhaltige Entwicklung. Ursula Simacek, respACT Präsidentin und Geschäftsführerin der Simacek Facility Management Group GmbH, eröffnete gemeinsam mit Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender und CEO der voestalpine AG, das Vormittagsprogramm.

Eder hob in seinen Begrüßungsworten die Bedeutung von Partnerschaften hervor: „Für einen international tätigen Konzern wie die voestalpine sind dauerhafte Partnerschaften ein zentraler Baustein des Erfolges. Gemeinsame, engagiert verfolgte Ziele, gegenseitiges Vertrauen und die Begegnung auf Augenhöhe legen den Grundstein für eine fruchtbare Zusammenarbeit, sowohl im Unternehmen als auch mit unseren Geschäftspartnern.“ Strategische Partnerschaften zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen Die erfolgreiche Umsetzung einer Partnerschaft hängt von der Interaktion der einzelnen Akteure ab. Das betone die internationale Keynote-Speakerin Tinna Christiansen Nielsen, Gründerin von Move the Elephant for Inclusiveness. Sie gab praktische Tipps für das gemeinsame Arbeiten und zeigte, wie innerhalb von Partnerschaften Strukturen geschaffen werden, die innovative Lösungen hervorbringen. Nielsen bezieht sich dabei auch auf die Sustainable Development Goals: “Innovating in homogeneity and certainty is impossible. We need to connect the dots in new ways to innovate for a world in rapid transformation and to achieve the SGDs. We have to do it in partnership and through collaboration.“

Neben Nielsen diskutierten Petra Künkel (CEO des Collective Leadership Institute) und Lori DiVito (Associate Professor an der Amsterdam University of Applied Sciences) im Panel. Durch die als Green Meeting zertifizierte Veranstaltung führte Rosa Lyon (ORF). Als „Collaboration Pioneers“ steuerten ARGE Gentechnik-frei, Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten (K-CSI) und Alpen Karpaten Korridor innovative Partnerschaftsprojekte bei. Interaktive Nachmittagssessions mit Good-Practices behandelten Themen wie Corporate Volunteering, Gesellschaftliche Innovation, Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster sowie Nachhaltigkeitsberichterstattung und luden die TeilnehmerInnen zum Wissenstransfer und Austausch ein. Ursula Simacek fasste zusammen: „Der CSR Tag zeigt es wieder ganz eindeutig, ganzheitliche Konzepte für die Verknüpfung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Belangen zu entwickeln ist für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele unerlässlich. Denn es gilt den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken und unser Land zum Innovationsland für zukunftsfähiges, verantwortungsvolles Wirtschaften zu machen.“

20 Jahre verantwortungsvolles Wirtschaften in Österreich respACT feierte im Rahmen des CSR-Tages 2017 gleichzeitig ein Jubiläum: 20 Jahre verantwortungsvolles Wirtschaften in Österreich. Seit seiner Gründung engagiert sich der Verein gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen und nationalen wie internationalen Partnerorganisationen, um in puncto Nachhaltigkeit innovative Wege zu gehen und wirksame Lösungen umzusetzen. Dabei spielt auch die von respACT entwickelte Vision für nachhaltiges Wirtschaften eine bedeutende Rolle. respACT-Geschäftsführerin Daniela Knieling betonte: „Nach dem Motto „Gemeinsam in Bewegung bleiben“ setzen wir in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und WegbegleiterInnen seit nun 20 Jahren Schritte, um verantwortungsvolles Wirtschaften zur Selbstverständlichkeit in Österreich zu machen. Ich bin sehr stolz, dass dieses große Engagement Wirkung zeigt und wir mittlerweile rund 290 Vorreiterbetriebe zu unserem Netzwerk zählen.“ 

www.respact.at

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