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„Wir wollen Wien zum attraktivsten Gründungsstandort in Europa machen“, so die Ansage von JWW-Vorsitzender Barbara Havel.

Barbara Havel ist neue JWW-Vorsitzende

10.01.2019

Mit Jahresbeginn übernahm Barbara Havel offiziell den Vorsitz der Jungen Wirtschaft Wien. Zusammen mit einem neuen Vorstandsteam wurden die Ziele bereits gesteckt und ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Neben Bürokratieabbau und Steuererleichterungen setzt die neue Vorsitzende vor allem auch auf gezielte Gründungsförderungen, um jungen UnternehmerInnen den Weg zu einer stabilen Unternehmensentwicklung zu erleichtern. 

Barbara Havel, Geschäftsführerin der Havel Healthcare GmbH, ist bereits langjähriges, ehrenamtliches Vorstandsmitglied und war zuletzt stellvertretende Vorsitzende. Im Dezember vergangenen Jahres wurde sie nun für die kommenden zwei Jahre zur neuen Vorsitzenden des Wiener Landesvorstandes der Jungen Wirtschaft gewählt. Unterstützung erhält sie von Vincenz Leichtfried, zertifizierter Daten- & IT-Security Experte, sowie Johannes Braith, Geschäftsführer der StoreMe GmbH, als neue Stellvertreter. Die UnternehmerInnen Ruth Gabler-Schachermayr, Rainer Matiasek und Christoph Czasch komplettieren das Vorstandsteam. Neu aufgestellt, hat sich das Team um die 33-jährige Vorsitzende bereits klare Ziele gesteckt. Vor allem Maßnahmen für bessere und sichere Rahmenbedingungen zur Unternehmensgründung stehen am Programm. Des Weiteren sind der Bürokratieabbau, die Verschlankung des Wiener Abgabendschungels, Senkung der Abgabenlast für JungunternehmerInnen sowie ein attraktives Programm zur Vernetzung und zum Austausch der Wiener Jungunternehmerszene auf der Liste der Ziele.

Wien als Gründungsstandort Nummer 1

„Wien hat das Potenzial, zu den Top-Standorten zu gehören. Doch gerade Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind noch mit einer Reihe von Hürden und Unsicherheiten konfrontiert. Gründungserleichterungen und Bürokratieabbau stehen daher ganz oben auf unserer Liste – und wir werden nicht ruhen, bevor Wien nicht die attraktivste Gründungsstadt Europas ist“, zeigt sich Barbara Havel höchst motiviert. Um das zu erreichen, wird die bisherige Erfolgsstrategie der Jungen Wirtschaft beibehalten und intensiviert. So sollen durch kreativen Aktionismus Problemfelder aufgezeigt und mit konstruktiven Vorschlägen Lösungswege angeboten werden. Neben bekannten Anliegen wie Bürokratieabbau und dringend nötigen Steuererleichterungen gibt es auch einige neue Akzente, die Havel in ihrer Zeit als Vorsitzende setzen möchte. Unter anderem wird sich die Junge Wirtschaft Wien in den nächsten Jahren für eine Gründungskarenz, Unterstützungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie für sicherere Rahmenbedingungen für innovative Startups einsetzen. Auch die berufliche Ausbildung wird ein großes Thema sein, um dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken zu können.

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