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4 Millionen für E-Mobility-Forschungsprojekte

06.09.2013

Der Klima und Energiefonds unterstützt mit seinem heute startenden Förderprogramm „Leuchttürme der E-Mobilität“ erneut innovative Forschungs- und Entwicklungs-Projekte im Bereich der Elektromobilität. Seit Start 2009 sind es in Summe acht Projekte mit einer Gesamtfördersumme von 28,5 Mio. Euro, die mehr als 73 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst haben. Die Projekte verfolgen vor allem ein Ziel: innovative Technologien rasch am Markt zu etablieren und Österreich damit international Innovationsführer zu positionieren.

Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit diesem Förderprogramm die Elektromobilitätsstrategie der Bundesregierung. „Der Klima- und Energiefonds hat maßgeblich dazu beigetragen, das Thema Elektromobilität in Österreich voran zu treiben. Die heimische Wirtschaft – vor allem die Automobilzulierferindustrie – nimmt dabei in Europa eine Vorreiterrolle ein“, unterstreicht Bundesministerin Doris Bures. Insgesamt fördert der Klima und Energiefonds Technologieentwicklungen und Umsetzungsprojekte im Bereich der Elektromobilität heuer mit 12,5 Millionen Euro. „Noch im Herbst werden wir mit dem Klima- und Energiefonds ein weiteres Programm zur Elektromobilität im städtischen Raum starten und durch konkrete Umsetzungsprojekte Elektromobilität erlebbar machen“, ergänzt die Innovationsministerin.

Laut der aktuellen Evaluierung des Programms „Leuchttürme der Elektromobilität“ durch das Schweizer Beratungsunternehmens Prognos AG zeigen alle Projekte wesentliche Fortschritte und haben einen wichtigen Beitrag zur Innovationsführerschaft österreichischer Unternehmen beigetragen. „Das Programm Leuchttürme der Elektromobilität ist in die Gesamtstrategie des Klima und Energiefonds im Bereich der Elektromobilität eingebettet und leistet, in Kombination mit den anderen Programmen, einen wesentlichen Beitrag dazu Elektromobilität aus Österreich von der Forschung in den Markt zu führen“, sagt Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel.

Das Förderprogramm in Kürze

Im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung werden nicht nur ausschließlich große Leitprojekte, die das System Elektromobilität gesamthaft beleuchten, gefördert, sondern auch kleinere, kooperative F&E Projekte, die spezielle Fragestellungen tiefergehend bearbeiten. Inhaltlich sind heuer, neben den bereits bekannten Leitprojekten mit den Säulen Fahrzeug, Nutzer und Infrastruktur, erstmals auch explizit innovative Komponenten für den (teil)elektrischen Antriebsstrang und für Nebenaggregate sowie Recycling ausgeschrieben. Das kreative Potenzial österreichischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen soll durch den Call geweckt werden und verstärkt innovative KMUs in bereits bestehende Projekte eingebunden werden. Dies soll letzten Endes in eine Reduzierung der Kosten von Fahrzeugen - bei gleichzeitiger Erhöhung der Reichweite und Usability - führen und somit die Marktfähigkeit der Elektromobilität weiter steigern.

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
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