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Wertschöpfungskette im Visier

13.07.2015

Länderübergreifend hat Mondelēz seine Nachhaltigkeitsaktivitäten gebündelt und in einem Bericht transparent dokumentiert.

Jonathan Horrell,  Direktor Nachhaltigkeit, Mondelēz International.

Mondelēz International – einer der weltweit größten Hersteller von Kaffee- und Schokoladenprodukten – hat zum zweiten Mal seinen globalen Nachhaltigkeitsreport – den „Call for Well-being Progress Report“ – veröffentlicht. 
Der jährliche Bericht reflektiert die Fortschritte, Erfolge und weitere Erfordernisse der Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens, die das Wohlergehen von Menschen und Umwelt entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Blick haben – vom nachhaltigen Anbau der Rohware über die Herstellung bis hin zum ausgewogenen Verzehr.
Mit dem Fortschrittsbericht zieht Mondelēz International zum zweiten Mal eine Zwischenbilanz und belegt die Wirkung seiner Aktivitäten zur Förderung eines bewussten Konsumverhaltens, für nachhaltige Landwirtschaft und zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks mit konkreten Zahlen. Der Report zeigt, dass wichtige Ziele bereits erreicht wurden und dass das Unternehmen sein Engagement kontinuierlich vorantreibt.
So wird anhand des Reports deutlich, dass die gesetzten Kernziele des Nachhaltigkeitsprogramms in den Bereichen Verpackung, Reduzierung der Treibhausgase und Abfallentsorgung bereits erreicht und zum Teil übertroffen wurden. Hierzu gehören:

1. Ziel: Reduktion des CO2-Ausstoßes um 15% bis 2015. Status: Durch konsequente Energiespar-Projekte und den Einsatz erneuerbarer Energien wurden die Emissionen bereits 2014 global um 16% pro Tonne reduziert.

2. Ziel: Einsparung von 22.500 Tonnen Verpackungsmaterial bis 2015. Status: Per 2014 wurden bereits rund 40.500 Tonnen Verpackungsmaterial eingespart, womit das Unternehmen seine Ziele um 78% übertroffen hat.

3. Ziel: Bis 2015 stammen 75% des Weizens für europäische Keksprodukte aus dem Harmony-Programm – eine Initiative, die Biodiversität auf den Feldern fördert sowie die Qualität der Kekse als auch die

Rückverfolgbarkeit des Weizens sicherstellen soll. Status: 2013 wurden 44% der Keksprodukte für den westeuropäischen Markt mit Weizen aus dem Harmony-Programm hergestellt. Im Jahr 2014 waren es bereits 60%.
Zusätzlich baut das Snacking-Unternehmen weiter sein Engagement im nachhaltigen Kakao- und Kaffeeanbau aus. Die 400-Millionen-Dollar-Initiative „Cocoa Life“ ist – neben Ghana und der Côte d’Ivoire – 2014 auch in Indonesien fest integriert worden. Indonesien ist das drittgrößte Kakao-Anbaugebiet der Welt sowie das größte Anbaugebiet in Asien. Das 200-Millionen-Dollar-Nachhaltigkeitsprogramm „Coffee Made Happy“ wird weiterhin von unabhängigen Experten wie zum Beispiel WWF, Rainforest Alliance und 4C Association bewertet. Gemeinsam mit unabhängigen Partnern und Experten misst das weltweit zweitgrößte Kaffeeunternehmen den Vor-Ort-Erfolg seiner Projekte in Honduras, Indonesien, Peru und Vietnam.

Der „Call for Well-being Progress Report“ verdeutlicht aber auch, dass ambitionierte Ziele nicht schlagartig, sondern nur Schritt für Schritt erreicht werden können. So sind zum Beispiel in der Produktion weitere Schritte erforderlich, um die eigenen Vorgaben zur Reduktion des Wasser- und Energieverbrauchs zu erfüllen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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