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Zahlreiche Prominente unterstützen die Wiener Tafel ...

Von der Hand in den Mund

09.06.2016

Das Motto der „Langen Tafel“ ließ keine Rückschlüsse auf die Qualität des Buffets zu, sondern sollte die Idee der Wiener Tafel anschaulich transportieren.

... und waren auch bei der Langen Tafel mit Freude dabei.
Beim anschließenden Food Waste Symposium wurde unter reger Publikumsbeteiligung diskutiert.

Die mehr als 400 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Wiener Tafel bringen die Lebensmittel von rund 170 Warenspenderunternehmen mit den fünf Wiener Tafel-Hilfslieferfahrzeugen auf kürzestem Weg zu den Armutsbetroffenen in Frauenhäusern, Mutter-Kind-Wohnheimen, Obdachlosenbetreuungseinrichtungen und Flüchtlingsherbergen. Als unabhängiger Sozial- und Umweltverein lebt die Wiener Tafel vom Engagement Freiwilligtätiger, von Sponsoring, von Mitgliedsbeiträgen und von Spenden.

Einmal im Jahr wird aber gefeiert: Die „Lange Tafel“ ist ein buntes, fröhliches Straßenfest, zu dem alle Menschen zum gemeinsamen Essen, Trinken und sich Austauschen an der “Langen Tafel” eingeladen sind. Ziel der Veranstaltung ist, die Wiener Tafel und ihre soziale Transferarbeit möglichst vielen Interessierten näher zu bringen und die Freiwilligentätigkeit gegen Armut, Hunger und Lebensmittelvernichtung öffentlich sichtbar zu machen.

Vienna Food Festival

Die diesjährige  „Lange Tafel“ fand am 3. Juni im Arkadenhof des wiener Rathauses als Startevent des Vienna Food Festivals statt. Beim anschließenden Food Waste Symposium diskutierten ExpertInnen aus Wissenschaft, Handel, Industrie und Behörden Ursachen von Lebensmittelverschwendung und präsentierten Vermeidungspotenziale anhand internationaler Best-Practice-Beispiele entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion. Im Zentrum stand der „hybride“ Konsument, dessen Konsumverhalten von so unterschiedlichen Wertvorstellungen wie günstig und doch gleichzeitig  auch nachhaltig einzukaufen, zwischen Genuß und Gesundheit, Inszenierung und Verantwortung,… geprägt ist. Dabei wurde auch von den Gästen im Publikum eifrig mitdiskutiert.

Am Samstag und Sonntag wurde dann im Arkadenhof und in der Volkshalle der lukullische Genuss zelebriert: An etwa 40 Marktständen, Straßenküchen, Food Trucks und Bars wurden unzählige kulinarische Vorlieben abgedeckt. Tausende Besucher strömten an den drei Tagen ins Rathaus, um zu zeigen, dass Genuss und ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren LEBENSmitteln kein Widerspruch sind.

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Die Preisträger (v.l.): Andreas Kuba  (MA 48), Georg Waschulin (Direktor Kandlgasse), Horst Ulrich Mooshandl (Post AG)), Sinan Korjenic (TU-Wien), Daniel Mühlbach (Post AG), Stefan Fenz (Xylem), Azra Korjenic (TU-Wien), David Tudiwer (TU-Wien), Uli Pitha (Boku); C: Florian Wieser.
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