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Bis 2021 wird das gesamte PET-Sortiment auf 100 % rePET umgestellt sein.

Vöslauer: Nachhaltigkeitsbericht mit Wendepunkt

06.08.2020

Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht der Vöslauer Mineralwasser GmbH gibt einen guten Überblick über die Aktivitäten in den Jahren 2018 und 2019 – zwei Jahre, die von Vöslauer als Wendepunkt in Richtung CO2-Neutralität gesehen werden.

Nachhaltiges Engagement als zentraler Wert spielt bei Vöslauer eine wichtige Rolle. Der niederösterreichische Mineralwasserabfüller hat es sich zum Ziel gesetzt einen wesentlichen Beitrag für eine enkeltaugliche Zukunft zu leisten, wie es das Unternehmen selbst bezeichnet. Mit stolz präsentiert daher Vöslauer-Geschäftsführerin Birgit Aichinger den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht: „Wir konnten viele große Meilensteine teilweise schon viel früher als geplant erreichen und damit unsere Vorreiterrolle unterstreichen“.

rePET statt PET

Einer dieser Meilensteine ist der Launch der ersten Flasche aus 100 % rePET im Herbst 2018 2019 konnte dadurch mehr als die Hälfte des gesamten PET-Sortiments auf das nachhaltige Material umgestellt werden, wie Vöslauer-Geschäftsführer Herbert Schlossnikl berichtet. Der Rest des PET-Sortiments wird bis Februar 2021 umgestellt, wobei in Deutschland bereits seit 2019 sämtliche PET-Flaschen aus 100 % rePET sind. Um mehr Bewusstsein zu schaffen und über 100 % rePET zu informieren, wurde 2019 außerdem die Website www.repet.com erstellt.

Glas-Flasche statt PET-Flasche

Großer Beliebtheit erfreuen sich die Glas-Mehrweg-Flaschen von Vöslauer. Bereits 2014 hat das Unternehmen mit der Wiedereinführung der 8x1 l Glas-Mehrweg-Flasche in der praktischen Splitkiste den Markt neu geprägt. Um dieses Sortiment noch weiter auszubauen, wurde 2019 in eine neue Glasproduktionsanlage investiert. Die gleichzeitig eingeführte 0,5 Liter Glas-Mehrwegflasche wurde mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Transportiert werden die nachhaltigen Flaschen in einer Kiste, die zu 100 % aus Recyclingmaterial besteht.

Auch in Zukunft plant Vöslauer das Glas-Mehrweg-Gebinde weiter auszubauen. „Mit unserer neuen Glasabfüllanlage erhöht sich die Abfüllkapazität um bis zu 40 % im Vergleich zur Alt-Anlage, so produzieren wir pro Stunde 30.000 Flaschen. Für uns ist es eine Frage der Haltung, unser hervorragendes, natürlich reines Mineralwasser auch in der nachhaltigsten Verpackung anzubieten – entweder in der alltagstauglichen 100 % rePET- oder der Glas-Mehrwegflasche“, so Aichinger.

Seit Jahresbeginn CO2-neutral

Mehr als erfolgreich war der Mineralwasserabfüller bei der Senkung des CO2-Fußabdrucks aller Produkte. Das 2015 gesetzte Ziel von 7 % weniger Gramm CO2-Äquivalente je abgefüllter Flasche bis 2020 hat Vöslauer weit übertroffen. Bereits 2019 konnte der CO2-Fußabdruck je abgefüllter Flasche auf 75 Gramm reduziert werden, was einem Minus von 26% entspricht, also mehr als dreimal so hoch ist als angepeilt.

Seit Jänner 2020 ist Vöslauer als Unternehmen und mit seinen Produkten CO2-neutral. Basis dafür sind die selbst gesetzten Maßnahmen, wie beispielsweise 100 % rePET, Materialeinsparungen oder der Einsatz von erneuerbarer Energie. Alle nicht vermeidbaren Emissionen werden durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert.

CO2-Emissionen weiter reduzieren

Mit dem Nachhaltigkeitsbericht werden stets auch die künftigen Ziele von Vöslauer veröffentlicht, die auch an aktuelle Erfordernisse adaptiert werden. Alle Projekte, Vorhaben und Maßnahmen in den kommenden Jahren sollen dazu beitragen die CO2-Emissionen weiterhin zu reduzieren. Denn in einem Punkt stimmt das Geschäftsführerduo mit Klimaschutzexperten überein: Der wirtschaftliche Aufschwung, der jetzt dringend notwendig ist, darf keinesfalls auf Kosten der Umwelt oder des Klimas gehen. „Wir sollten diese Krise als Chance begreifen und die Wirtschaft in Zukunft nachhaltig und krisensicher gestalten – sozial, ökologisch und ökonomisch“, sind Aichinger und Schlossnikl überzeugt. (ar)

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