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2018 soll die Generali-Arena des FK Austria Wien fertiggestellt sein.

Nachhaltiges Stadion

17.11.2015

Auch Austria Wien setzt zum Stadionneubau an, mit dem Ziel, einen nachhaltigen Bau zu errichten. Baubeginn ist Mai 2016, 2018 soll die Generali-Arena im neuen Glanz erstrahlen.

Vom Franz-Horr-Platz bis zur heutigen Generali-Arena war es für den FK Austria Wien ein weiter Weg. Nun soll das bestehende Stadion als Teil des S.T.A.R.-Projekts (Stadion, Trainingsplätze, Akademie sowie Regionales Nachwuchszentrum) bis Sommer 2018 rundum erneuert und erweitert werden. Die MA 37 erteilte dazu nun die Baugenehmigung.

Die mehr als 30 Jahre alte Nordtribüne und die fast ebenso alte Westtribüne werden nach dem Saisonende 2015/16 abgerissen, neugebaut und zweirangig auf das Dachniveau der Osttribüne angeglichen. Herzstück des Nordbereichs (4.100 Zuschauer) soll der VIP-Bereich für 800 Gäste werden. Die neue Westtribüne (5.600 Zuschauer) wird einerseits zur neuen Familientribüne mit entsprechender Infrastruktur), andererseits soll dort der neue Gästesektor entstehen, wo unter Berücksichtigung modernster Sicherheitsanforderungen die Gästefans untergebracht sein werden (Ecke Nord/West). Auf der Südtribüne (2.750 Zuschauer) werden speziell im Medienbereich weitere Modernisierungsmaßnahmen getroffen, sodass dieser den UEFA-Champions-League-Anforderungen künftig gerecht wird. Rund um die Generali-Arena werden in Abstimmung mit der U-Bahn-Anbindung, einer Park-and-ride-Anlage, der neuen Schule sowie den weiteren Teilbereichen der Stadtentwicklungsprojekte „Viola Park“ und „Verteilerkreis“ entsprechend sorgfältig ausgearbeitete Sicherheits- und Verkehrskonzepte umgesetzt.

Zusätzlich soll das Stadion nachhaltig gestaltet werden. Der Klub hat sich entschieden, das Auszeichnungssystem DGNB der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft anzuwenden, um das Stadion in ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Sicht zu optimieren. Nun sollen bis Ende November die Ausschreibungen fertiggestellt werden, im April 2016 wird entschieden, welcher Teilgeneralunternehmer den Auftrag bekommen wird. Das Investitionsvolumen für das Stadionprojekt soll rund 42 Millionen Euro betragen.

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