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Umweltminister Andrä Rupprechter, ORF-Generaldirektor Wrabetz und die Preisträger 2017

Klimaschutzpreis 2017 verliehen

14.11.2017

2008 von ORF und Umweltministerium erstmals vergeben, feierte der Österreichische Klimaschutzpreis heuer seine 10. Auflage.

Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeichneten am 13. November die besten Klimaschutzprojekte des Landes aus. Gefeiert wurden zehn Jahre Österreichischer Klimaschutzpreis, der auch heuer wieder in fünf Kategorien vergeben wurde. Über die Auszeichnung freuen sich:
- Beatrix Altendorfer und Andrea Breithuber aus Graz (ST) mit der „Info-Website Nachhaltig in Graz“ in der Kategorie Tägliches Leben,
- die Marktgemeinde Krummnußbaum (NÖ) mit dem Projekt „Klimafreundliche Siedlungsentwicklung“ in der Kategorie Gemeinden & Regionen,
- die Vetterhof KG aus Lustenau (V) mit dem Projekt „Vetterhof-Gemüsekiste“ in der Kategorie Landwirtschaft,
- die Waldviertler Werkstätten GmbH aus Schrems (NÖ) mit dem Projekt „Die Zukunft beginnt jetzt! – 15 Jahre Sonnen-Gut-Scheine“ in der Kategorie Betriebe und
- die Kreisel Electric GmbH aus Rainbach im Mühlkreis (OÖ) mit dem Projekt „Bessere Akkus für saubere Mobilität“ in der Kategorie Unternehmen Energiewende.

„Der Österreichische Klimaschutzpreis zeigt eindrucksvoll, dass viele Menschen bereits wichtige Beiträge für eine klimafreundlichere Zukunft leisten – sei es im privaten Umfeld oder auf lokaler Ebene, in der Landwirtschaft genauso wie bei einem Gewerbebetrieb oder in einem Großunternehmen. Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern sowie den Nominierten herzlich. Mit ihren innovativen Ideen und ihrem unermüdlichen Engagement sind sie wichtige Vorbilder und motivieren viele Menschen, ihrem Beispiel zu folgen. Der Klimaschutzpreis ist eine Erfolgsstory der Bewusstseinsbildung. Das Umweltministerium bringt sein umfangreiches Fachwissen und das große klimaaktiv Netzwerk ein und sorgt seit einem Jahrzehnt für die hohe Qualität. Projekte, die in den ersten Jahren noch gute Chancen hatten, gehören heute schon zum Standard. Das gibt Hoffnung, dass die Energiewende gelingen wird“, erklärte Bundesminister Andrä Rupprechter anlässlich der Verleihung des Österreichischen Klimaschutzpreises 2017.

Von der Jury nominiert – vom Publikum gewählt

Aus 173 eingereichten Projekten wählte eine Fachjury mit Unterstützung von ExpertInnen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv die besten Projekte, die sich der Publikumswertung stellten. In der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ wurde der Gewinner ausschließlich von der Jury bestimmt. Mitgestimmt werden konnte über Telefon, Website und Facebook. 25.700 gültige Stimmen zeigen, wie groß das Interesse der Bevölkerung am Thema Klimaschutz ist. Bei der Verleihung am 13. November in der Siemens City Vienna, die erstmals von ORF-Klima-Expertin Christa Kummer moderiert wurde, erhielten die SiegerInnen Urkunden und Klimaschutzpreis-Statuetten „Bella Terra“, gefertigt vom österreichischen Künstler Thomas Stimm.

370 Gäste gratulierten und feierten mit den KlimaschützerInnen 2017

Über 370 Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Kultur und Medien freuten sich mit den KlimaschutzpreisträgerInnen 2017 – unter ihnen Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger und die BotschafterInnen für den Klimaschutz: Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, ORF-Moderatorin Claudia Reiterer, Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun, Sänger DJ Ötzi und Madelaine Alizadeh – bekannt als Bloggerin Dariadaria. Musikalisch begleitet wurde der Abend von „Die Hoameligen“.

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