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Von links nach rechts: Neunerhaus-Geschäftsführer Mag. Markus Reiter, JTI-Unternehmenssprecher Ralf-Wolfgang Lothert, neunerhaus Kudlichgasse-Hausleiterin Mag. Barbara Klaar, Bezirksvorsteherin Hermine Moospointner und Gemeinderat Ing. Gerhard Blöschl

JTI unterstützt das neunerhaus-Grätzlfest

17.06.2016

JTI (Japan Tobacco) Austria setzt die soziale Tradition der Austria Tabak fort und unterstützt gezielt Projekte, welche behinderten oder benachteiligten Menschen zu Gute kommen.

Eigene vier Wände, gute Nachbarschaft – und keine Vorurteile mehr: Das sind die Ziele der Bewohnerinnen und Bewohner des neunerhaus Kudlichgasse. Um diesen Vorurteilen aktiv entgegenzutreten und sich den Menschen in der Umgebung vorzustellen, fand am 3. Juni ein Nachbarschaftsfest statt. JTI Austria ist seit 2014 Partner des neunerhauses und hat bereits mehrfach ähnliche gesellschaftliche Events unterstützt. Unter dem Motto „Wir sind Kudlich!“ eröffnete Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner das Nachbarschaftsfest im Beserlpark zwischen Kudlichgasse und Laaerbergstraße und hieß Gäste wie Gastgeber herzlich willkommen. Den Besuchern bot sich ein umfangreiches Festprogramm für alle Sinne: Musik, Unterhaltung, Informatives, Spiel & Spaß für die Kleinen und kulinarische Verpflegung bei der Foodstation mit eigener Grill-Bar. Ein idealer Rahmen für ein gemütliches Beisammensein und Kennenlernen.
„Als österreichisches Traditionsunternehmen mit Sitz in Wien ist es uns eine Ehre, eine Wiener Hilfseinrichtung unterstützen zu können, die dazu beiträgt, dass Menschen nicht auf der Straße leben müssen“, so JTI Austria-Sprecher Ralf-Wolfgang Lothert,  und fügt hinzu: „Im neunerhaus durfte ich schon einige interessante Bekanntschaften machen. Solche Feste in ungezwungenem Rahmen eigenen sich hervorragend dazu und tragen so zum Abbau von Vorurteilen bei.“
Markus Reiter, neunerhaus-Mitbegründer und Geschäftsführer, freut sich über die Initiative, die diesmal von den Bewohnerinnen und den Bewohnern des neunerhauses selbst kam: „Wir schreiben Partizipation im neunerhaus immer groß. Diesmal ist das Prinzip jedoch anders herum als gewohnt. Wir partizipieren am Engagement unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Wir helfen bei ihrem eigenen Wunsch, Stereotype über obdachlose Menschen abzubauen und einen positiven Beitrag zum Zusammenleben zu leisten“, so Reiter.
Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Team des neunerhaus konnten jedenfalls zufrieden Bilanz ziehen: „Wir freuen uns über die großartige Unterstützung, denn mit dem Nachbarschaftsfest konnten wir ein Stück weit dazu beitragen, dass wir alle ein bisschen mehr ,Kudlich’ sind. Ein schöner Erfolg“, meint Barbara Klaar, Hausleiterin der Kudlichgasse.

Info:

Das neunerhaus ist eine Hilfsorganisation mit Sitz in Wien. Ziel ist es, den Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. In drei neunerhäusern und den Housing-First-Wohnungen wohnen rund 500 Menschen. Rund 3.500 obdachlose Menschen jährlich versorgt das neunerhaus in der Arztpraxis, der Zahnarztpraxis und mit dem Team neunerhausarzt – Tendenz steigend. Für nicht finanzierte Aufwendungen und um ambitionierte Vorhaben umsetzen zu können, ist das neunerhaus auf Spenden angewiesen. Seit 2004 ist das neunerhaus ständiger Träger des Österreichischen Spendengütesiegels.

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