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Green Corridor durch Europa

23.08.2017

Im Rahmen des Mobilitätsprojekts „Central European Green Corridors” (CEGC) wurden insgesamt 115 Schnell-Ladestationen für E-Autos in fünf europäischen Ländern errichtet.

Urlaubsreisen mit dem Auto sind ab sofort auch problemlos für Elektrofahrzeuge in Österreich, Deutschland, Slowenien, der Slowakei und Kroatien möglich. So gibt es beispielsweise auf den rund 400 Kilometern von Wien nach Ljubljana mehr als 20 Ladestationen. Bei einer durchschnittlichen Reichweite von E-Autos von über 200 Kilometern sollte sich damit jede Reichweitenangst erübrigt haben. „Der Ausbau des Ladestationsnetzes ist wichtig, um auch in Österreich die Verbreitung von E-Fahrzeugen voranzutreiben, CO2-Emissionen zu verringern und die Klimabilanz zu verbessern“, sagt Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich. Das Gesamtbudget von CEGC liegt bei 7,1 Millionen Euro, die EU finanziert davon rund die Hälfte. „Mit diesem Netzwerk kann ein modernes Elektroauto in 25 bis 30 Minuten auf rund 80 Prozent Ladezustand gebracht werden“, sagt Eva Maria Plunger, Koordinatorin von CEGC. Ein weiterer wichtiger Fokus des Projekts lag auf der Entwicklung und Umsetzung von Services, die die Benutzung der Schnellladeinfrastruktur einfach und sicher möglich machen. Auf Österreichs Autobahnen finden E-Mobilisten übrigens bereits rund alle 60 Kilometer eine Smatrics-Schnellladestation.

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