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Projektleiter Hannes Scheer, die Bauherren Reinhard, Elisabeth und Ernst Gugler, Architektin Ursula Schneider und der Melker Bürgermeister Thomas Widrich beim Spatenstich.

Durckerei gugler* expandiert mit Neubau nach Plus-Energie-Standard

20.09.2016

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen im Zentrum des Bauprojekts einer Halle mit 1.500 m2.

So soll die neue Produktionshalle aussehen.

gugler* baut am Firmenstandort in Pielach bei Melk eine neue Druckhalle nach Plus-Energie-Standard, die das erste Gebäude weltweit sein wird, das von der deutschen Umweltforschungsagentur EPEA mit dem Siegel „Cradle to Cradle inspired“ ausgezeichnet wird. Realisiert wird das von POS Architektin Ursula Schneider geplante und begleitete Projekt durch regionale Baupartner. Das heißt: Es gibt keine langen Transportwege, aber das ist nur eine von vielen Besonderheiten.

Plus-Energie Gebäude heißt:

 142kWp Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung mit Strom durch Sonnenkraft
 Über 30 Prozent Recyclingmaterialien werden verbaut
 Einsatz von 96 Prozent wiederverwertbaren Produkten
 Verwendung von natürlichen Baumaterialen wie Holz, Zellulose und Glas
 Gebäudedämmung durch Zellulose aus eigenen Cradle to Cradle-Papierabfällen
 Die Abwärme der Druckmaschinen wird im Winter zum Heizen verwendet.
 Eine Indoor-Pflanzenkläranlage für Grauwasser filtert die Abwässer

Die neue Druckhalle, das zukünftige Herzstück der Druckproduktion bei gugler* ist eine Holzriegelkonstruktion, gebrauchte Druckplatten dienen als Fassadenverblechung. Auf Styropor wird verzichtet, stattdessen Glasschaum und Multipor (Ytong) zum Einsatz. „Wir brauchen den Platz, um ergonomisch und effizient arbeiten zu können und weiterhin ökologische Druckprodukte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Kunden bieten zu können. Und wir können den Anteil an Cradle to Cradle™-Druckprodukten damit massiv steigern“, erklärt Reinhard Gugler, Leiter von gugler* print. Auch das Umfeld für die Druckerei-Mitarbeiter wird verbessert. Für besonderes Klima und sorgt eine über den Hausbrunnen gespeiste Umluftkühlung, die gleichzeitig CO2 einspart. „Gesundes Arbeiten ermöglicht auch die Bioküche und ein Naturgarten, in dem zwischendurch entspannt werden kann. Ernst Gugler: „gugler* ist kein klassischer Produktionsbetrieb, sondern ein Ort, an dem Ökologie und Ökonomie zu Gutem vereint werden.“
Im Frühjahr 2017 wird der erste Teil des auf mehrere Jahre angelegten Bauprojekts, die neue Produktionshalle, abgeschlossen sein. Der Baufortschritt ist über eine Baukamera öffentlich zu verfolgen auf www.gugler.at/hausderzukunft

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