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Der nachhaltige Mobilfunker goood mobile zieht erste Bilanz

13.04.2018

Zehn Prozent des monatlichen Mobilfunktarifs werden automatisch an gemeinnützige Organisationen gespendet. In Österreich kommen laufend neue soziale Projekte als goood-Partner hinzu.

Claudia Winkler, Mitbegründerin: „Manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß, um Großes zu bewegen. Alles, was es braucht, ist die Kraft von uns allen. Große Veränderungen sind die Summe vieler kleiner Schritte, wir müssen sie nur tun.“

Die Idee hinter dem Wiener Startup ist einfach: 2017 startete das junge Mobilfunkunternehmen goood mobile nach einer erfolgreichen Crowdinvesting Kampagne mit der Mission, das Geschäftsmodell im Mobilfunk nachhaltiger zu gestalten. Das Wiener Unternehmen integriert erstmals den Trend des „painless giving“ in ein attraktives Mobilfunkangebot, das sowohl in Deutschland, als auch in Österreich erhältlich ist: Zehn Prozent des monatlichen Mobilfunktarifs werden automatisch an gemeinnützige Organisationen gespendet. Die Kunden entscheiden selbst, welcher Einrichtung ihre Spende zugutekommt.

Mit Ende 2017 konnten so in Deutschland bereits 157 Organisationen durch die nachhaltigen Tarifpakete von goood mobile bespendet werden. In Österreich kommen laufend neue soziale Projekte als goood-Partner hinzu.

Neue Partner

goood-mobile-KundInnen können nun auch folgende Institutionen unterstützten:

  • St. Anna Kinderkrebsforschung
  • die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks
  • ein Bildungsprojekt für Kinderarbeiter der Kindernothilfe Österreich in Bolivien
  • Herzwerk, ein Frauenschutzprojekt der Diakonie

Zielgruppe: weiblich, jung, bewusst konsumierend

Nachhaltiger Konsum – „Conscious Consumerism“ – gewinnt immer mehr an Bedeutung. goood mobile spricht vor allem Millenials an, die Kaufentscheidungen bewusst fällen und damit ein politisches Statement setzen möchten.

Eine Studie aus dem 1. Quartal der WU Wien im Auftrag von goood mobile bestätigt diesen Trend. Bei der Entscheidung für den Mobilfunkanbieter spielen nach wie vor Preis und Leistungsumfang die größte Rolle. Aber die Möglichkeit, über die Wahl des Mobilfunkanbieters soziale Werte auszudrücken, Verantwortung zu übernehmen und zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft beizutragen, beeinflusst mittlerweile sechs von zehn Menschen und spricht vor allem Frauen an.

In der umfassenden Nachhaltigkeitsstudie „Das gute Leben“ unter den Lesern von utopia.de im DACH Raum, die Ende 2017 in Deutschland publiziert wurde, ist Nachhaltigkeit in den Bereichen Ernährung (73% Relevanz), Körperpflege/Kosmetik (65% Relevanz) und Energie (56%) für KonsumentInnen wichtig. Für nachhaltige Kommunikation ist das Bewusstsein aufgrund mangelnder Angebote mit 16% noch gering. Eine Lücke im nachhaltigen Angebot, die goood mobile schließt. Ziel ist es, als Pionier zur steigenden Relevanz von nachhaltigem Mobilfunk beizutragen.

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