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Von diesem Rohstoff schwimmt leider viel zu viel auf den Gewässern dieser Welt. Die Dell-Idee will ihren Beitrag dagegen leisten.

Dell verpackt mit recyceltem Plastikmüll

01.03.2017

Als erster Computerhersteller verwendet Dell im Meer und an Stränden gesammelte Kunststoffe für die Verpackung seines neuen Modells XPS 13 2-in-1.

Der gesammelte Plastikmüll wird recycelt; die Dell-Verpackung ist ihrerseits wieder recyclierbar.

Dell-Partner sammeln die Kunststoffe an Flüssen, Wasserstraßen, Küsten und Stränden. Die Kunststoffe werden anschließend aufbereitet und mit anderen recycelten HDPE-Kunststoffteilen vermischt, die beispielsweise aus Flaschen und Behältern stammen. Schließlich werden aus den so entstandenen Plastikflocken neue Verpackungsschalen gepresst, die für die Endverpackung und die Lieferung zu den Kunden verwendet werden. Das Pilotprogramm orientiert sich an einer Machbarkeitsstudie, die im März 2016 in Haiti gestartet wurde. Ab 30. April 2017 wird das Modell Dell XPS 13 2-in-1 mit der neuen Kunststoffverpackung ausgeliefert. 

Bereits seit 2008 werden in Desktops Recycling-Kunststoffe verwendet und schon im Januar 2017 erreichte das Unternehmen das für 2020 anvisierte Ziel, 25 Millionen Kilogramm an recycelten Materialien in Produkten zu verwenden. Dell war der erste und ist bislang der einzige Hersteller, der Computer und Monitore anbietet, die zu Teilen aus Abfall-Kunststoffen und recycelten Karbon-Fasern bestehen.

„Die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll hat mittlerweile riesige Ausmaße angenommen“, erklärt Stefan Trondl, General Manager Dell EMC Österreich. „Wir als Technologie-Anbieter möchten einen konkreten Beitrag leisten, dieser Verschmutzung Einhalt zu gebieten und unsere Umwelt auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Unsere Smart-Packaging-Initative ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Umweltschutz im Rahmen von Business-Prozessen realisieren lässt – nämlich indem man wirtschaftlichen Nutzen aus etwas generiert, das sehr schädlich für die Umwelt ist.“

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