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Elektrische Lieferwägen, Lastendreiräder und Pedelcs sollen die Umweltverträglichkeit auf der "letzten Meile" vor dem Empfänger verbessern.

CSR-Report von DPD Austria

21.06.2018

DPD Austria beförderte 2017 rund 46,5 Millionen Pakete in über 1.000 Zustell-Fahrzeugen. Deshalb spielt für das Unternehmen die Verantwortung gegenüber Umwelt, MitarbeiterInnen und Gesellschaft eine wichtige Rolle. Die zahlreichen Maßnahmen, die in diesen Bereichen in den vergangenen zwei Jahren gesetzt wurden, hat DPD im neuesten Nachhaltigkeitsbericht zusammengefasst.

Der schonende Umgang mit der Umwelt ist bei täglich steigenden Paketmengen eine besondere Herausforderung und Emissionen zu verringern, das vorrangige Ziel. „Es ist uns gelungen insgesamt 500.000 kg CO2 in den beiden vergangenen Jahren einzusparen. Hauptgrund dafür ist der Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen – von den Lastenfahrrädern bis zu den E-Transportern – auf der letzten Meile“, erklärt Rainer Schwarz und fügt hinzu: „Aber auch durch unsere Services wie beispielsweise Predict, bei dem die Paketlieferung im Vorfeld inklusive Zeitfenster angekündigt wird, bringt Einsparungen, da der Empfänger genau weiß, wann das Paket ankommen wird. Sollte er es dennoch nicht schaffen, so kann er es via Live-Tracking sogar bis kurz vor der Zustellung umverfügen zum Beispiel zu seinem Wunschnachbarn, in einen Paketshop oder auch den Termin ändern. Das ist nachhaltiges Paketservice, weil nicht ein zweites Mal zugestellt werden muss.“ Zudem wurde bei DPD auch der Energieverbrauch reduziert: Durch die Umstellung auf LED-Röhren und durch einen Heizungsumbau auf Infrarotstrahler konnten 267.800 kWh Strom eingespart werden. Auch bei der Verpackungsreduktion kann man eine positive Bilanz ziehen: Durch das umweltfreundliche Mehrweg-Transportsystem SHUTTLE BOX© wurden innerhalb von zwei Jahren über 120.000 Verpackungseinheiten eingespart.

Talente der MitarbeiterInnen fördern

„Die Stärken und Talente unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern, ist eine Selbstverständlichkeit, die wir  u. a. durch unsere DPD-Akademie umsetzen“, betont Rainer Schwarz und ergänzt; „DPD ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut ausgebildet sind, sich weiterentwickeln können, motiviert sind und sich an ihrem Arbeitsplatz sicher und wohl fühlen.“ Zusätzlich bietet DPD allen Interessierten ein internationales Austauschprogramm namens „Marco Polo“ an, welches den Wissenstransfer innerhalb der internationalen DPD Gruppe fördert und dadurch die Kompetenz und das Networking der MitarbeiterInnen steigert.

Sozialprojekte stärken das Miteinander

„Uns ist es ein großes Anliegen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und durch das Umsetzen von Sozialprojekten auch die Sensibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken, wenn es um diejenigen Menschen in der Gesellschaft geht, die es nicht so leicht haben“, erläutert Rainer Schwarz. Daher wird beispielsweise mehrmals pro Jahr in der Wiener Sozialeinrichtung „Die Gruft“ gekocht oder in Caritas-Wohnheimen und am Sterntalerhof, einem Hospiz für schwerkranke Kinder und deren Familien, das handwerkliche Geschick beim Bau von Hochbeeten oder dem Gatter für die Reitanlage unter Beweis gestellt. Außerdem unterstützt DPD seit vielen Jahren Projekte wie „Mirno More“, das weltgrößte Segelprojekt für sozial benachteiligte Kinder.

 

Der Nachhaltigkeitsbericht kann HIER angesehen werden. 

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