Direkt zum Inhalt
Durch Kooperation mit B2C-Unternehmen ermöglicht dieses Kreislaufmodell erstmals auch B2B-Unternehmen einen attraktiven Zugang zur Crowd.

Bürgerbeteiligungsmodell: gugler*s Sinnstiftung

20.02.2018

Das Kommunikationshaus in Melk jetzt ein neuartiges Kreislaufmodell für alternatives Investment entwickelt - es ermöglich nun auch B2B-Unternehmen einen attraktiven Zugang zur Crowd.

Johannes Gutmann, Geschäftsführer von Sonnentor, und Ernst Gugler, Geschäftsführer von gugler*

Crowdinvesting hat sich für Unternehmen bereits zu einem probaten Mittel für alternative Kapitalbeschaffung entwickelt. Vor allem, wenn es um Projekte geht, die aus den Bewertungskriterien von klassischen Banken fallen, wie zum Beispiel Gemeinwohl-Orientierung statt Gewinnmaximierung. Bisher war der Zugang zur Crowd aber meist B2C-Unternehmen vorbehalten, weil sie ihre Zinsen direkt in Form eigener Warengutscheine auszahlen konnten. gugler* hat nun ein zukunftsweisendes Bürgerbeteiligungsmodell entwickelt, das Crowdinvesting auch für B2B-Unternehmen sinnvoll macht, also für alle Unternehmen, die in den Wertschöpfungsketten weiter hinten stehen und damit für Konsumenten weniger sichtbar (und auch persönlich weniger relevant) sind: „gugler*s Sinnstiftung“. Nach dem Motto „gugler* macht Sinn“ schafft es eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Ein Sinnvestment.

Pioniermodell in Österreich

gugler*s Sinnstiftung richtet sich vor allem an Menschen, die gugler* für die Realisierung gemeinwohlorientierter Projekte zwischen 2.000 und 5.000 Euro in Form eines nachrangigen Darlehens zur Verfügung stellen wollen. Die Laufzeit liegt bei 5 Jahren. Dafür gibt es jährlich Zinsgutscheine zu einem Fixzinssatz von 4 Prozent – im Vergleich zu 0,5 bis 1,5 Prozent bei heimischen Banken. Gestückelt in 10 Euro sind diese Gutscheine von den Anlegern zu jeder Zeit bei den Partnerunternehmen der Sinnstiftung einlösbar, alles ökologische Vorzeigebetriebe wie Göttin des Glücks, Grüne Erde, Ölmühle Fandler, Reinsaat, Sonnentor oder zotter Schokoladenmanufaktur. Die Partner erhalten im Gegenzug eine Gutschrift für Produkte von gugler* in selber Höhe. So schließt sich der Kreis.

Neuartiger Zugang zur Crowd

Ernst Gugler, Gründer und Geschäftsführer: „Alle Welt schaut auf B2C-Innovationen, die meisten CSR-Preise gehen an für Endkonsumenten relevante Ideen. Doch gerade Unternehmen, die in den Wertschöpfungsketten in den hinteren Reihen stehen, weil sie Zulieferer für Produkte und Dienstleistungen für Endkonsumenten sind, brauchen genauso Finanzierungsmöglichkeiten für gemeinwohlorientierte Projekte und die Ökologisierung ihres Tuns. Durch unser Modell bekommen nun auch sie einen attraktiven Zugang zur direkten Unterstützung der Bevölkerung. Diese Brücke zu schlagen ist die Krux von gugler*s Sinnstiftung. Und das ist uns gelungen durch die Kooperationsschleife mit unseren ,grünen' Partnerunternehmen.“

„gugler* ist für mich mehr als ein Geschäftspartner." meint Sonnentor-Grunder Johannes Gutmann. "Wie bei Sonnentor handelt es sich um ein Familienunternehmen, das im Kreislauf der Natur wirtschaftet und nach Gemeinwohl strebt, anstatt nach Profit zu gieren. Diese Werte verbinden und schaffen Vertrauen. Ich finde, das neue Bürgerbeteiligungsmodell ist eine spannende und zukunftsweisende Idee. Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg.“

Weitere Infos unter sinnstiftung.gugler.at

Werbung
Werbung