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Auf den Baustellen wird seit Jänner ausnahmslos nur mehr Ökostrom aus Vorarlberg eingesetzt, und bereits 2016 hat Tomaselli Gabriel Bau auf die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg umgestellt.

Vorarlberger Bauunternehmer setzt auf 100 Prozent Ökostrom

23.05.2017

Die Firma Tomaselli Gabriel mit Sitz in Nenzing spart unter anderem durch die Umstellung auf eine Elektroauto-Flotte jährlich 80 Tonnen Kohlendioxid ein 

In Vorarlberg nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle ein: Die Tomaselli Gabriel Bau GmbH setzt auf seinen Baustellen nur noch Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern ein. Bis zu 80 Tonnen Kohlendioxid sollen auf diese Weise pro Jahr eingespart werden. Für die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos wurde gab es nun eine Auszeichnung durch das Umweltministerium.

Bereits seit Jänner dieses Jahres bezieht das Unternehmen ausschließlich elektrische Energie aus Photovoltaik, Kleinwasserkraft und Bioenergieanlagen und will damit „das erste Bauunternehmen in Vorarlberg" sein, "das auf seinen Baustellen heimischen Vorarlberger Ökostrom einsetzt". Das bestätigt zumindest Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH. Die Einsparung der schädlichen Emissionen errechne sich aus dem Vergleich zum europäischen Strommix.

Auszeichnung für Elektroflotte

Bereits im März wurde Tomaselli Gabriel Bau von Umweltminister Andrä Rupprechter als „klimaaktiv Mobil Projektpartner“ ausgezeichnet. Seit der Umstellung legten die Elektroautos bereits mehrere hunderttausend Kilometer zurück. Die Energie hierfür kommt ebenfalls vollständig aus Vorarlberger Ökostrom.

 

Autor/in:
Bernhard Madlener
Original erschienen am 23.05.2017: Bauzeitung.
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