Direkt zum Inhalt
Die TU Wien startet eine Studie zur Digitalisierung im Bauwesen.

Fragen zur Digitalisierung

21.08.2017

Das Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement der TU Wien erhebt, wie KMU den Stand sowie die Entwicklung der Digitalisierung in der Bauwirtschaft erleben.   

Die Potenziale der Digitalisierung zu erkennen und ihre Chancen bestmöglich zu nutzen sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sind die Verantwortlichen einer neuen TU-Wien-Studie überzeugt. Auch Bauprojekte werden künftig von der Planung über den Bau bis zur Instandhaltung immer stärker digital vernetzt sein – in der Branche ist das Konzept des „Building Information Modeling“ vielleicht noch einigen fremd, aber sicherlich niemandem unbekannt. Aber auch andere mit der Digitalisierung in Zusammenhang stehende Technologien wie Robotertechnik, 3D-Druck, Virtual Reality und Drohnen werden die Baustellen der Zukunft verändern.

Am Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement der TU Wien (Forschungsbereich Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik) soll nun eine Roadmap zu den „Potenzialen der Digitalisierung im Bauwesen“ entstehen, beauftragt durch das Infrastrukturministerium und die Wirtschaftskammer. Ziel des Forschungsprojekts ist die Ausarbeitung eines strategischen Plans für die schrittweise Umsetzung von Digitalisierungs- und Vernetzungsprozessen in allen Projektphasen.

Das Erleben der Betroffenen ​

Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf den Klein- und Mittelbetrieben (KMU). Um eine möglichst hohe Anzahl von Unternehmen in diese Forschung miteinzuziehen, lädt das Forschungsinstitut sie zur Beantwortung eines  Fragebogens ein. Damit sollen die grundsätzlichen Ansichten der Betroffenen erfasst und so in der Roadmap berücksichtigt werden. 

Der Fragebogen ist über ein Online-Formular zugänglich.

Autor/in:
Bernhard Madlener
Original erschienen am 21.08.2017: Bauzeitung.
Werbung

Weiterführende Themen

Gastronomie
21.10.2019

Instagram spielt sich längst nicht mehr nur über Fotos ab. Seit 2016 die Videofunktion eingeführt wurde, ist der Social-Media-Dienst dreidimensionaler geworden. Vor allem aber lassen sich die ...

Ausgangspunkt der Digitalisierung in der Hotelküche waren die typischen Prozesse und Abläufe im Alltag. Dank Software lässt sich die Arbeit nun effizienter gestalten.
Gastronomie
17.10.2019

Die Digitalisierung revolutioniert die Küchenbrigade und sorgt für vernünftige Arbeitszeiten – Beispiel Parkhotel Stuttgart.

„Fehlen für bestimmte Aufträge nur wenige Prozent Produktionskapazität, ist es oft sinnvoll, in ein Retrofit, statt in eine zweite Maschine zu investieren, die dann nicht voll ausgelastet werden kann.“ Professor Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter am PTW der TU Darmstadt
Metall- und Infotechnik
10.10.2019

Interview. Herausforderungen der Digitalisierung an die Modernisierung von Maschinen und Anlagen – Fragen an Professor Eberhard Abele, TU Darmstadt

Stories
09.10.2019

Von künstlicher Intelligenz gesteuerte Dienste erobern gerade die Produktionswelt. Der Standort Österreich hat dabei beste Chancen, eine führende Rolle zu spielen. Doch mit KI drohen ...

Knapp hat soeben mit Forschern aus dem Silicon Valley einen Roboter namens Pick-it-easy entwickelt.
Stories
09.10.2019

Von 5G zu M2M: Das Internet der Dinge und die Kommunikation zwischen Maschinen ist in lokalen Netzen bereits Realität. Eine kurze Klärung zentraler Begriffe – und ein Ausblick, wohin die Reise ...

Werbung