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Einheitlicher Zugriff auf Geo-Daten

23.10.2019

Um eine gemeinsame Basis für Nutzer und System zum digitalen Austausch von Geo-Daten zu schaffen wird gerade an der ÖNorm A 2260 gearbeitet.

Von Navigationssystemen wie Google Maps über Landschaftsplanung bis hin zur Standortanalyse und -organisation: Die Vermessung bzw. Geoinformation findet Anwendung in vielen Bereichen, darunter auch im Bauwesen. Bei Bauvorhaben ist das korrekte Berechnen und Abstecken von Sollmaßen und -koordinaten mittels Geodaten unerlässlich, um zu wissen, wo beispielsweise die Bauachse verläuft.

Die Digitalisierung hat das Vermessen erheblich beschleunigt. Wo früher in mehreren Tagen Feldarbeit eine ganze Vermessungsgruppe ran musste, erfasst heute eine einzelne Person mithilfe moderner Technologien in wenigen Stunden die gesamte Datenaufnahme. Aber auch die automatisierte Auswertung hat die Datenaufbereitung beschleunigt.

Die voranschreitende Digitalisierung stellt die Branche allerdings vor eine neue Herausforderung: Aufgrund des stetig zunehmenden Bedarfs an raumbezogenen Informationen steigt auch die Anzahl an angebotenen Geoinformationssystemen stetig an. Um in dieser Datenflut ein funktionierendes Zusammen­spiel zwischen Nutzer und System zu ermöglichen, ist eine gemeinsame Basis erforderlich. Die ÖNorm A 2260 „Datenschnittstelle für den digitalen Austausch von Geo-Daten“ soll bei der Lösung dieses Problems helfen. Sie soll zukünftig den Zugriff auf Geo-Daten vereinheitlichen und auch den Datenaustausch erleichtern. Ein erster Normenentwurf ist für Mitte des nächsten Jahres geplant.

Die neuesten Entwicklungen der ÖNormen werden in Kooperation mit Austrian Standards präsentiert.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
Original erschienen am 23.10.2019: Bauzeitung.
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