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E-Baulehre: Zugriffszahlen versiebenfacht

27.07.2020

Die Zugriffszahlen der E-Baulehre in Wien haben sich von rund 1.100 Zertifizierungen im März auf rund 8.400 Zertifizierungen bis Anfang Juli knapp versiebenfacht. 

Gut ausgebildete Fachkräfte sind gerade jetzt für die wirtschaftliche Zukunft Österreichs entscheidend. Schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie rüstete das Baugewerbe bei der Digitalisierung der Baulehre deshalb auf und hat hat für den Lockdown ein Distance-Learning konzipiert. Der Lösungsansatz: Jeden Tag ein Onlinekurs. Möglich wurde das rasche Vorgehen nur aufgrund der seit Herbst 2019 bestehenden E-Learning-Plattform. „Aktuell haben sich die Zugriffszahlen der E-Baulehre im Bundesland Wien in 14 Wochen mehr als versiebenfacht - von rund 1.100 Zertifizierungen per März auf rund 8.400 per Anfang Juli", freut sich Thomas Prigl, stellvertretender Direktor an der Berufschule für Baugewerbe Wien. „Das digitale Lernportal gewährleistet ein schnelles und effizientes Lernen. Es holt die Jugendlichen genau dort ab, wo sie sich oft auch in ihrer Freizeit aufhalten: online, im Netz. Der Grundpfeiler ist die Verfügbarkeit, denn der Wissenserwerb erfolgt zeit- und ortsunabhängig – das ist gerade jetzt wichtig. Die mediale Wissensvermittlung mit Bildern und Filmen erhöht durch den hohen Praxisbezug zudem die Motivation der Lernenden, was wiederum zum Lernerfolg beiträgt.“

Digitaler Meilenstein in der Wissensvermittlung

Auch für Rainer Pawlick, Innungsmeister der Landesinnung Bau Wien sind top ausbegildete Fachkräfte das Um und Auf für die Zukunft der Branche. „Es wurde auf die fortschreitende Digitalisierung rasch reagiert. Die österreichische Bauwirtschaft hat mit der Lernplattform einen neuen Meilenstein in der digitalen Wissensvermittlung gesetzt - COVID-19 beschleunigte das. Die Modernisierung im Bereich der Wissensvermittlung hat in Zeiten von Corona gezeigt, dass hier ein Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde. Die Baulehre in Wien konnte beweisen, dass sie den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist.“

Original erschienen am 27.07.2020: Bauzeitung.
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