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Helmut Kogler, Florian Koschat und Jasmin Okcu von PALLAS CAPITAL

Miss Moneypenny startet als Lehrling

15.07.2019

In Österreich sind nach wie vor die beliebtesten Lehrberufe in den Bereichen Metalltechnik, Elektrotechnik und Kfz-Technik sowie im Einzelhandel. Bei den Mädchen sind vor allem Bürokauffrau und Friseurin bzw. Stylistin sehr beliebt. Selten anzufinden sind Lehrlinge in der Finanzindustrie oder im IT Bereich. Dabei liegt es nicht immer an den Jugendlichen, sondern oft an den fehlenden Angeboten. Das Wiener Finanzinstitut PALLAS CAPITAL möchte dies ändern und setzt verstärkt auf Lehrlinge und deren fachliche Ausbildung.

Kein Wunder, hat man doch Jasmin Okcu, die nach Ihrer Lehre bei PALLAS CAPITAL nun bereits den Bereich Back Office leitet und derzeit gerade weitere Lehrlinge einschult, das Role Model im eigenen Haus. Die selbstbewusste 19-jährige sagt über ihre Ausbildung: „Ich habe gelernt mit Zahlen umzugehen, Verantwortung zu übernehmen und mich um Kunden zu kümmern“. Und sie hat noch weitere ehrgeizige Ziele: „Eine Abteilung von mindestens 10 jungen Mitarbeitern zu leiten und das Back Office zu professionalisieren." Eine Lehre im Finanzbereich ist also offenbar ein guter Start in ein erfolgreiches Berufsleben.

Die PALLAS CAPITAL Vorstände Florian Koschat und Helmut Kogler sehen die Zukunft gerade bei jungen Teenagern, die lieber in der Praxis arbeiten und ihre Karriere planen anstatt die Schulbank zu drücken. Ihrer Meinung nach sind vor allem in der Zeit der Digitalisierung junge Menschen für jedes Unternehmen ein Gewinn. Sie sind mit Sozialen Medien und Hashtags aufgewachsen und können wertvollen Input zur Ausrichtung eines Unternehmens liefern.

Motivierte Lehrlinge sind Mitarbeiter, die aufgrund Ihrer Erfahrung rasch in die internen Abläufe eingebunden werden können. Und die schon während ihrer Ausbildung die Verbindung von theoretischem Wissen und betrieblicher Praxis erlernen. Bei PALLAS CAPITAL können sie auch die Basics des Investmentbankings lernen und später selbst an großen Deals mitarbeiten. Insgesamt wäre zu wünschen, dass viele Unternehmen diesem Beispiel folgen und das Jammern über fehlende Fachkräfte durch eigene Ausbildung ersetzen. Im Sinne der Jugendlichen und der Unternehmen selbst.

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