Cserni und Hasenkopf in der Elbphilharmonie | Die Wirtschaft Direkt zum Inhalt
Extralanger Tresen: Bar aus handpoliertem schwarzem Corian

Steirisches Handwerk in der Elbphilharmonie

23.01.2017

Empfang, Garderobe, Küchen und mehr: Das Traditionsunternehmen Cserni fertigte und montierte zahlreiche Möbel im neuen Hamburger Wahrzeichen.

Nach 13-jähriger Bauzeit hat am 11. Jänner die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Auch österreichisches Handwerks-Know-How steckt in dem neuen hanseatischen Wahrzeichen: Der steirische Traditionsbetrieb Cserni fertigte und montierte unter anderem die Möblierung von Empfang, Bar- und Ticketing-Tresen, Garderoben und Küchen, exakt nach den Plänen der Architekten Herzog & de Meuron. Die acht Bar-Tresen bestehen etwa aus edlem schwarzen Corian, das über drei Monate hinweg in Handarbeit zu Hochglanz poliert wurde. Dass Herzog & de Meuron das Material nicht nur außen, sondern auch innen maximal ausgereizt haben, zeigt auch der geschwungene Abschluss der Tresen – zur Umsetzung dieser Entwürfe müssen die Möbel auf 180 Grad erhitzt und exakt gebogen werden.  Bei der Produktion der hochglänzenden Corian-Hüllen setzte man bei Cserni auf die Zusammenarbeit mit der Hasenkopf Industrie Manufaktur als erfahrenen Mineralwerkstoff-Spezialisten. www.cserni.at, www.hasenkopf.de

Original erschienen am 23.01.2017: Tischler Journal.
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