Starkes Potenzial mobiler Dienste in Österreich
20.11.2007
Mobile Business: Nur vernetzt ist schon von gestern – die Zukunft wird mobil

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Die Nutzung mobiler Dienste befindet sich in einem ungebremsten Aufwind. Aktuellen Daten der Statistik Austria zufolge, sind bereits 90 Prozent der österreichischen Haushalte mit einem Mobiltelefon ausgestattet. Gut die Hälfte davon hat mit dem mobilen Begleiter bereits Zugang zum Internet und den damit verbundenen mobilen Applikationen. Das Marktforschungsinstitut Integral berichtet, dass Ende 2006 bereits 22 Prozent der Österreicher mobile Dienste nutzten, Tendenz steigend. Heute ersetzt das mobile Endgerät bereits vielfach Timer, Parkschein oder sogar den Laptop. Findige Unternehmen gehen noch weiter und schaffen sich durch gezieltes One-to-One Marketing und innovative Features wie z.B. Bezahlfunktionen über das Handy neue lukrative Geschäftsbereiche.
Das Geschäft mit mobilen Applikationen boomt
IFPI Austria, der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft, verzeichnete 2006 knapp 900.000 Downloads mobiler Angebote, wie Wallpapers oder Logos. Die allgegenwärtige Präsenz des Mobiltelefons dringt immer mehr in "traditionelle" Märkte ein. Zu beobachten ist das beispielsweise am Videospiele-Markt. Waren Videospiele auf Konsole und PC gestern noch up to date, so ist heute hip, wer mobil spielt. Und das tun im Gegensatz zu "klassischen" Videospielen momentan besonders Frauen: Einer Analyse der "Tuck School of Business at Dartmouth" (USA) zufolge, ist der Mobile Gaming Markt deshalb so zukunftsträchtig, weil Mobile Games schon jetzt zu 50 Prozent von Frauen gespielt werden. Prognose: Der Mobile-Games-Industrie wird bereits für 2010 ein Potential von geschätzten 7 Milliarden Dollar jährlich vorhergesagt. Anhand einer im Vorfeld der Games Convention 2007 in Leipzig erhobenen Studie lässt sich die Präsenz der Handy-Gamer ebenfalls ablesen. Hochrechnungen von PriceWaterhouseCoopers zufolge ist heuer mit einem Umsatz von europaweit 1,4 Milliarden US-Dollar zu rechnen, welcher sich in den nächsten fünf Jahren auf gut 3,1 Milliarden US-Dollar steigern soll. Kein Wunder also, dass Unternehmen wie das auf mobile Spiele fokussierte Gameloft Umsätze in schwindelerregender Höhe erwirtschaften. Gameloft konnte seinen Umsatz allein zwischen 2005 und 2006 um gute 46 Prozent von 46,6 Mio. Euro auf 68,4 Mio. Euro steigern und wurde deshalb im Vorjahr als Gesamtsieger der wachstumsstärksten Betriebe Europas ausgezeichnet.
Mobile Anwendungen wie Handygames boomen deshalb, weil sich Wartezeiten selbst beim beststrukturierten (mobilen) Terminkalender nicht vermeiden lassen. Und: Die derzeit angebotenen Handyspiele sind längst kein Kinderkram mehr. Einige Spielempfehlungen:
* Everyday English Trainer
Mit diesem Englisch-Trainer können alle grundlegenden Englischkenntnisse auf einfache unterwegs Weise gesteigert werden. Ob Vokabular, Grammatik oder Konversation - durch seinen spannenden und einfachen Aufbau ist dieses Spiel eine geeigneter Begleiter auch auf Geschäftsreisen.
* Wissens-Challenge
Allgemeinwissen ist insbesondere für High Potentials und Personen in leitenden Funktionen eine wichtige Fähigkeit dar, um wirtschaftliche und politische Zusammenhänge zu erkennen, kreative Ideen zu verwirklichen und nicht nur effektiv sondern auch effizient arbeiten zu können. Eine gute Möglichkeit, um sein Wissen in den Bereichen in Kunst, Geschichte, Wissenschaften, Natur, Gesellschaft und Logik schnell aufzufrischen und zu verbessern ist dieses Spiel. Aufgrund der individuellen Ergebnisse während des Spiels stimmt sich das Programm automatisch auf das jeweilige Wissenslevel ein und erstellt dazu passende Testreihen. Die Resultate der Tests werden laufend gespeichert und der Wissensfortschritt kann somit klar verfolgt werden.
Gründe für den Aufwind
Warum erlebt der mobile Markt generell einen solchen Aufwind? Zum einen ergibt sich durch die in Österreich herrschende mobile Marktsituation für viele Unternehmensangebote eine enorme Reichweite. Zum anderen wird durch die zunehmende Verbreitung des mobilen Internets das mobile Empfangsgerät, wie WAP-Handy oder Personal Digital Assistant (PDA), immer mehr zur Quelle Nummer 1 für Informationen. Und zwar orts- und zeitunabhängig. Es kann mit diesen Geräten ungemein effizient kommuniziert und schnell reagiert werden. Mobile Endgeräte sind geradezu dafür geschaffen, seine Nutzer zum Agieren und aktiv werden zu motivieren. Die zunehmende Omnipräsenz des mobilen Internets und der hohe Grad an Interaktivität machen völlig neue Services, Marketing- und Vertriebsansätze erst möglich. Dazu kommt der hohe technologische Fortschritt, mit welchem der mobile Sektor mittlerweile aufwartet. Hochqualitative Darstellungsmöglichkeiten für diverse Angebote nutzen zu können, zum Beispiel in Form von Videos, Musik und Spielen sind dabei nur der Anfang.
Neues Marketing-Tool
Hierzulande noch weniger bekannt, wird das Handy andernorts bereits als aktives One-to-One-Marketing-Tool von erfolgreichen Unternehmen wie McDonald´s und Hennes & Mauritz (H&M) genutzt. Dabei fungieren Mobiltelefone als Eintrittskarten oder Gutscheine, indem auf dem Handy-Display der gewünschten Zielperson ein zweidimensionaler, grafisch dargestellter Code abgebildet wird, welcher am jeweiligen POS per Scanner erfasst werden kann. Die Kölner Technologiemesse World of Mobility wurde 2007 beispielsweise im Eingangsbereich mit einem mobilen Ticketingsystem für den Messebesuch ausgestattet. Besucher erhielten die Eintrittskarten in Form eines 2-D-Codes per SMS direkt auf ihr Mobile und konnten sich damit an den jeweiligen Zugangsterminals ohne jeglichen Aufwand und somit ohne große Wartezeiten Zutritt zur Messe verschaffen.
Innovative Marketing-Chancen
Den technischen Background auf der Messe lieferte die Gavitec AG - mobile digit, ein Unternehmen der amerikanischen NeoMedia Technologies. Als einer der Vorreiter auf diesem Gebiet entwickelt Gavitec - mobile digit bereits seit 1997 Ausstattungen und Software für Mobile Marketing, mobile Bezahlvorgänge, mobiles Ticketing und Couponing. Deren Kunden nutzen diese Lösungen auch, um mit zweidimensionalen Codes auf Plakaten oder Citylights deren potentieller Zielgruppe Mehrwert zu bieten. Diese grafischen Codes können von den Mobiltelefon-Nutzern mittels handelsüblichen Kamera-Handys durch eine einfache Software-Installation gelesen werden. Durch bloßes Anvisieren mit der Kameraoptik wird der Handy-User ohne weiteren Navigationsaufwand mit diversen Angeboten wie Gutscheinen, Detailinfos, Trailern, Bildern usw. versorgt. Für gedruckte Werbebotschaften bedeutet das nicht nur einen oft vermissten Zusatznutzen, sondern vor allem eine sofortige Möglichkeit zur Rückmeldung und Interaktion auf das Printmedium.
Dass Technologien wie diese Codes Zukunftspotential haben, beweist auch die Gründung des Mobile Codes Consortiums (MC2). Mitglieder sind namhafte Unternehmen wie Hewlett Packard, Nokia und die deutsche Telekom. Eines der Gründungsunternehmen des MC2 ist auch die Gavitec AG - mobile digit. Thomas Hinterleithner, Countrymanager von Gavitec Österreich: "Die von Gavitec erstellten 2-d-Codes haben so viel Potential, weil sie im Produktionsprozess so einfach gedruckt werden können, dass sie nicht nur eine innovative und prozesssichere, sondern auch eine kostengünstige Marketing-Lösung darstellen. Wo immer sich die kleinen Codes anbringen lassen, können die Nutzer von Kamera-Handys den Code abfotografieren und innerhalb kürzester Zeit beliebige Inhalte ohne einen einzigen Tastendruck auf dem Handy empfangen. Wir sprechen hier von einer Finde-Maschine, die mühseliges Suchen immer dort überflüssig macht, wo das entsprechende Objekt des First Life über einen 2-d-Code mit der virtuellen Welt des Internets verknüpft ist."
Das gesamte Direct- und Mobile-Marketing bekommt durch solche Anwendungen eine neue Gewichtung im Marketing-Mix. "Diese Anwendungen stellen den Missing-Link zwischen der realen und der virtuellen Welt des Internets dar", so Hinterleithner.
Zudem lässt sich die gewünschte Zielgruppe erstmalig haarscharf bestimmen und praktisch ohne Streuverluste erreichen. Der erzielte Response kann quasi in Echtzeit gemessen werden: Automatische Datenabgleiche über GPRS erfassen die Aktionen der Empfänger und stellen sicher, dass jeder Code bzw. jedes Ticket/jeder Gutschein auch nur von seinem rechtmäßigen Inhaber und nicht doppelt eingelöst werden kann. Bei zu niedrigem Response ist ein unmittelbares und gezieltes Gegensteuern möglich. Ferner können dadurch relevante Erkenntnisse über das Kundenverhalten gewonnen werden. In Großbritannien nutzt das Aussenwerbungs-Unternehmen Clear Channel Mobiltelefone für deren Qualitätskontrolle. Hinterleithner: "Durch einfache Kamera-Handys, ausgestattet mit einer kundenspezifischen Software, sind die Plakatierer von Clear Channel in der Lage, Codes auf den Plakaten und Werbetafeln über die Handy-Kamera zu lesen und die Ressourcenplaner des Unternehmens laufend über Qualität und Fortschritt der Plakatplatzierung zu informieren. Dadurch steigert Clear Channel nachhaltig die Effizienz seiner Plakatierung und hat die Möglichkeit, Plakatkampagnen kurzfristig anzupassen. Das ist für deren Kunden ein enormer Mehrwert, da sie von dieser äußerst flexiblen Werbeflächennutzung profitieren."
www.ifpi.at
www.integral.at
www.statistik.at
www.emnid.de
www.pwc.de
www.gameloft.com
www.mobilecodes.org
Gavitec AG - mobile digit
Die Gavitec AG - mobile digit, ein Unternehmen der NeoMedia Technologies (OTC BB: NEOM), ist ein führender Anbieter für technische Ausstattungen von Code-Lesesystemen und Software für Mobilfunkanwendungen. Gavitecs internationaler Kundenstamm umfasst bekannte Unternehmen und Partner wie T-Mobile, Vodafone, Telefonica, Nokia, Unisys, Warner Music International and RTL Enterprises. Seit 2006 gibt es die Gavitec AG - mobile digit auch in Österreich, deren Applikationen 2007 u.a. für mobile Tickets bei der Vienna Recordia im Wiener Messezentrum eingesetzt wurden. Mit der qode®-Technologie verbinden Gavitec und NeoMedia Konsumenten und Unternehmen in der interaktiven, digitalen Welt und bieten nach Erlaubnis durch den Benutzer einen direkten, personalisierten Dialog - jederzeit und überall.
www.gavitec.com
www.qode.com
www.neom.com

DIE WIRTSCHAFT
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