Depressionen und seelische Störungen im Vormarsch
05.06.2007
Ausgebrannte Manager: Burnout und Boreout nehmen zu
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Die Gefahr droht vor allem jenen, die sich im Job stark engagieren und häufig mit anderen Menschen zu tun haben - insbesondere Manager, Lehrer und Ärzte, aber auch Anwälte, Geistliche und Pflegekräfte. Prominente Beispiele sind der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Bayern Sebastian Deisler und der Skispringer Sven Hannawald. Die Burnout-Falle kann in jeder Berufsgruppe zuschnappen. Verzweiflung, Depression, existentielle Ängste, völlige Erschöpfung und ein Gefühl der Sinnlosigkeit und Leere sind die Folge. Genaue Zahlen, wie viele Österreicher tatsächlich betroffen sind, existieren bislang nicht. Experten schätzen jedoch, dass acht Prozent der Arbeitnehmer gefährdet sind - und ein Anstieg der Betroffenen wird prognostiziert. Trotzdem wissen viele Menschen nach wie vor nicht, wie ein Burnout eigentlich entsteht. Stress ist jedenfalls nicht der einzige Grund. Häufige Symptome, die allerdings auch viele andere Krankheiten kennzeichnen, sind:
· chronische Müdigkeit und Erschöpfung
· Depression und Ängste
· Schlaf- und Konzentrationsstörungen
· Herz- und Kreislaufprobleme
· chronische Schmerzen (Firbomyalgien)
· sexuelle Probleme
· Tinnitus, Hyperakusis, Hörstürze
· Magen-Darm-Beschwerden
· ein geschwächtes Immunsystem
Erschreckende Zahlen
48 Prozent der Top-Manager in Deutschland und der Schweiz geben nach dem Top-Management Survey der Beratergruppe Neuwaldegg an, sehr häufig oder häufig das Gefühl zu haben, durch die berufliche Tätigkeit stark belastet zu sein - in Österreich sagen das sogar fast 60 Prozent der Top-Führungskräfte. Bemerkenswert ist, dass sich nur 39 Prozent der Managerinnen zu übermäßiger Belastung am Arbeitsplatz äußern, während sich 56 Prozent der männlichen Kollegen mit "sehr stark" oder "häufig stark" belastet outen. Entweder trauen sich Frauen kein Zugeständnis an eine Überbelastung zu machen, oder sie sind tatsächlich belastbarer wie Männer.
Das Gefühl, extrem unter Druck zu sein, äußert sich darin, nie mit der Arbeit fertig zu werden, sich allein zu fühlen mit der Verantwortung, die Freude an der eigenen Tätigkeit zu verlieren oder auch in Erschöpfungszuständen und Krankheitssymptomen. Betroffene klagen über zu wenig Zeit für die Familie, extreme Arbeitszeiten, zu wenig Platz für Privates oder ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kindern. Wall Street-Psychologe Alden Cass, der sich überwiegend überforderter Banker annimmt, beschreibt das Phänomen der "Ice Men", Männer aus Eis, die aufgrund der beruflichen Belastung ihre Frau und die Kinder nur noch als weitere Aufgabe wahr nehmen, die gemeistert werden muss. Im Rahmen einer Konzern-Auftragsstudie ließen die Freiburger Unternehmensberater Saaman Führungskräfte in 30 Unternehmen anonyme Fragebögen ausfüllen. 60 Prozent gaben an, morgens ungern an ihren Schreibtisch zu gehen, ihr Engagement zu reduzieren und unter Schweißausbrüchen und schlechtem Schlaf zu leiden. 30 Prozent wiesen anderen die Schuld für ihren Zustand zu und bauten an Leistung ab.
Von einem Burnout spricht man bei einem extremen körperlichen und geistigen Erschöpfungszustand. Das kann so weit gehen, dass jeglicher Lebensmut fehlt. Die Betroffenen sind irgendwann absolut hilflos, depressiv, sie sehen ihr Leben als sinnlos an und sind akut selbstmordgefährdet. Er kommt schleichend und anfangs völlig unbemerkt. Erst nach und nach merken die Betroffenen und ihre Umwelt, dass irgendetwas nicht stimmt. Oft gestaltet sich das Erkennen von Burnout-Betroffenen für Außenstehende und auch für Ärzte schwierig, weil nur über körperliche Beschwerden geklagt wird, die eigentliche Ursache der Probleme aber im Dunkeln bleibt. Depressionen werden manchmal als persönliches Versagen bewertet. Auch aus beruflichen und familiären Gründen können Depressionen vertuscht werden. Führungspositionen sehen keine Schwächen vor. Wer möchte schon einen depressiven Vorstandsdirektor, Manager, Betriebsleiter, Lehrer oder Arzt beschäftigen? Schon aus diesem Wissen heraus kann sich die betroffene Person nicht richtig mitteilen, was wiederum den Zustand auf Dauer noch unerträglicher und die begleitenden Probleme noch stärker macht.
Depression: Volkskrankheit Nr. 1
Depressionen stellen für Manager eine Niederlage dar, weil sich ihr Selbstwertgefühl auf die Fähigkeit reduziert, managen zu können. Bei einer Depression setzen aber nahezu alle Fähigkeiten aus, die sie dafür benötigen. Sie fühlen sich wertlos und verstärken das Problem damit zusätzlich. Ohne professionelle Hilfe kommt da kaum jemand raus. Eine semantische Feinheit am Rande, die einiges über den Umgang mit psychischen Problemen bei Führungskräften aussagt: Der Burnout ist häufig eine gesellschaftlich akzeptierte Bezeichnung für eine Erschöpfungsdepression und angesehen, weil sie besagt, dass man sich für die Firma ausgelutscht hat. Spricht man von einer Depression dann heißt es: Du hast es nicht geschafft. Dabei ist sie doch nur ein Symptom des Burnout.
Die WHO hat bereits im Mai 1999 in ihrer Studie "Global burden of disease" die Depression, gerechnet an Krankheitsdauer und Schwere der Beeinträchtigung, als weltweit mit Abstand die Volkskrankheit Nummer eins erkannt. Zudem ist sie eine lebensbedrohliche Krankheit: Ein großer Teil der Selbstmorde hat seine Ursache in den depressiven Erkrankungen - oder umgekehrt: Etwa 15 Prozent aller depressiv Erkrankten nehmen sich im Krankheitsverlauf das Leben. Die Versorgung und aktive Gegenmaßnahmen bei depressiven Personen sind bislang völlig unzureichend. Statistisch gesehen wird bei der Hälfte aller depressiver Personen der Zustand nicht richtig diagnostiziert und bei der erkannten Hälfte nicht richtig behandelt, was die hohe Selbstmordrate zeigt.
In psychischer Balance ist der Mensch, wenn die inneren Bilder und Überzeugungen mit den äußeren Wahrnehmungen übereinstimmen. Kommt es dabei zu einer Dissonanz, entstehen Stress und Angst. Die Depression kann durchaus als sinnvoller Wegweiser gesehen werden, Strukturen zu ändern und individuelle Wege einzuschlagen.
Negative Voraussetzungen
Grundsätzlich sind flexible, positiv denkende Menschen ziemlich stressresistent. Ein Umdenken ist jederzeit möglich, einbezogen werden muss allerdings die gesamte Persönlichkeit, nicht nur der berufliche Teil. So sinnvoll und wichtig Erholungszeiten, Bewegung und gesunde Ernährung sind, scheinen vor allem klar definierte Werte, Lebenssinn und Lebensziele die einzige Prävention vor dem Burnout zu sein. Laut einer Einschätzung der VIP Consulting for Human Resources lässt sich das Scheitern von Top-Managern an einigen typischen Faktoren voraussagen:
· "Blinde Flecken" in der Selbstwahrnehmung und unrealistische Selbsteinschätzung,
· fehlendes Selbstvertrauen,
· starres Festhalten an eigenen Überzeugungen bzw. geringe Bereitschaft, eigene Standpunkte kontrovers zu reflektieren und sich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen, (geringe Selbstkritik und Lernfähigkeit)
· geringe Flexibilität, sich mit Veränderungen zu beschäftigen,
· an Bewährtem zu sehr festhalten und sich an der Vergangenheit orientieren,
· nachgiebiges und konfliktvermeidendes Verhalten,
· Entscheidungen hinauszuzögern, (Motto: Rückdelegation oder Abwarten)
· Stärker auf die Vermeidung von Fehlern und Risiken achten, als neue Ideen zu verfolgen und Chancen zu nützen,
· ausschließlich an Fakten und Fachthemen festhalten, alles andere als "emotional" und daher unwesentlich ablehnen,
· über Jahre dieselbe Tätigkeit auszuüben.
Vereinfacht könnte man sagen: "Sich an etwas zu klammern, was man gut kennt und nicht über den Tellerrand zu schauen, sind bewährte Mittel, um bestenfalls dort zu bleiben, wo man derzeit ist", so Angela Schuh von VIP Consulting. Erfolgversprechendes Verhalten inkludiert dagegen Faktoren die dazu beitragen, mit neuen und schwierigen Situationen gut umzugehen. Außerdem maßgeblich sind das eigene Selbstvertrauen, eine positive Grundeinstellung, eine prinzipielle Offenheit und der Mut, neue Schritte zu gehen, führt Angela Schuh weiter aus: "Diese persönlichen Grundhaltungen ermöglichen oft erst, die eigenen sozialen Fähigkeiten weiter zu entwickeln und erfolgreich mit anderen zusammen zu arbeiten. Management ist heute ohne emotionale und soziale Intelligenz nicht mehr vorstellbar und gefragt ist eine authentische Persönlichkeit, die sich durch Schwierigkeiten nicht beirren lässt, gerne Neues dazulernt und optimale Ergebnisse unter schwierigen Rahmenbedingungen erzielt."
Kosten des Burnout
Grundsätzlich kann jede Führungskraft und jeder Mitarbeiter vom Burnout-Syndrom betroffen werden. Lange Zeit kann es latent bleiben und nicht entdeckt werden. Die Betroffenen sind zwar noch körperlich anwesend, aber sie leisten nur noch Dienst nach Vorschrift. Die entstehenden Kosten für das Unternehmen können sehr hoch werden. Unternehmensweite Aufklärung und entsprechende systematische Maßnahmen zur Vorbeugung und Vermeidung eines Burnout sind in jedem Unternehmen daher dringend geboten. Nicht jeder Hochleister muss damit rechnen, auszubrennen. Das Risiko erhöht sich allerdings massiv, wenn man eigene Bedürfnisse leugnet und die soziale Anerkennung ausbleibt.
Symptome
Bei der Entstehung eines Burnout treten meistens sieben Phasen mit unterschiedlichen Symptomen auf:
Phase 1: Euphorie und Begeisterung
Die erste Phase eines Burnout ist praktisch nicht zu erkennen: Hier herrschen Begeisterung für die Aufgabe und hohes Engagement vor. Die Betroffenen arbeiten freiwillig mehr wie nötig, haben kaum Zeit und verdrängen Misserfolge. Auf der anderen Seite vernachlässigen sie ihre eigenen Bedürfnisse und reduzieren ihre privaten, sozialen Kontakte.
Phase 2: Das Engagement nimmt ab
In der zweiten Phase herrscht der Frust. Die Energie nimmt spürbar ab, Müdigkeit herrscht vor, die vormals so wichtigen Ziele verlieren an Bedeutung. Die Fähigkeit, sich für andere einzusetzen, sinkt. Teilweise wird versucht, den Frust aus der Arbeit durch Ausgelassenheit in der Freizeit zu kompensieren. Erste körperliche Symptome, wie Konzentrations- und Schlafstörungen, können auftreten. Die Ursachen dieser Entwicklung werden meist bei anderen gesucht. Manche Menschen greifen hier schon zu Medikamenten, wie Tranquilizern, oder zu Alkohol und Drogen.
Phase 3: Der psychische Verfall beginnt
Jetzt kommen immer beklemmendere Gefühle auf: Hilflosigkeit, sinkendes Selbstbewusstsein, Ängste (beispielsweise Versagensängste), Bitterkeit und Pessimismus. Die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit lässt rapide nach und die effektive Arbeitszeit wird immer stärker heruntergefahren. Die Betroffenen werden humorlos, gereizt, ungeduldig, launisch und oft kompromisslos oder intolerant. Spätestens jetzt fallen diese Veränderungen auch Kollegen oder dem privaten Umfeld auf. Viele Betroffene gehen jetzt noch stärker in die Isolation.
Phase 4: Verlust der Leistungsfähigkeit
An diesem Punkt kann der Betroffene die Anforderungen in Job und Privatleben nicht mehr bewältigen: Desorganisation, Konzentrationsprobleme und Abnahme der Flexibilität haben ein Ausmaß erreicht, dass selbst der Dienst nach Vorschrift anstrengt.
Phase 5: Die große Gleichgültigkeit
Jetzt ist den Betroffenen zunehmend alles egal: Die Weltnachrichten, das Geschehen in der Familie - nichts interessiert sie mehr wirklich. Sie werden zu Eigenbrötlern, die Gesprächen über ihre Arbeit ausweichen, und beginnen andere Menschen zu verachten. Aus eigener Kraft ist ein Umkehren in diesem Stadium praktisch nicht mehr möglich. Doch genau in dem Augenblick, in dem sie am dringendsten Hilfe benötigen, haben sich meist auch die letzten Freunde von ihnen zurückgezogen. Ohne professionelle Hilfe geht es jetzt immer schneller bergab.
Phase 6: Der Körper macht schlapp
Zu der bisher hauptsächlich psychischen Erschöpfung kommt die körperliche: Herzprobleme, Magen- und Darmbeschwerden, Übelkeit, Atembeschwerden, eingeschränktes Immunsystem, Libidoverlust, Depressionen, Verspannungen, allergische Reaktionen, Fibromyalgie. Auch das Unfallrisiko steigt beträchtlich. An diesem Punkt gehen viele Betroffene zum Arzt. Doch nur wenn sie Glück haben, erkennt dieser, was hinter den körperlichen Symptomen wirklich steckt.
Phase 7: Pure Verzweiflung
Am Ende geht gar nichts mehr und die Betroffenen wollen und können auch nicht mehr. Der Lebenswille ist auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen. Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Depressionen bis hin zu Selbstmordabsichten durchziehen das Dasein. Professionelle Hilfe ist dringend notwendig.
Raus aus dem Hamsterrad: Downshifting - Herunterschalten
Downshifitng bedeutet den Tausch einer finanziell attraktiven, aber stresserfüllten Karriere gegen eine weniger anstrengende, aber mehr erfüllende Lebensweise mit geringerem Einkommen. "Der Spiegel" zitierte vor kurzem eine Gallup-Umfrage, derzufolge 87 Prozent der deutschen Arbeitnehmer keine echte Verpflichtung gegenüber ihrer beruflichen Tätigkeit empfinden. Weiters ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS, dass angeblich 39 Prozent der Deutschen den täglichen Kampf während der Arbeit als zu hart empfinden. Noch nie standen wir so unter Druck wie heute, nicht nur beruflich, auch die Freizeit gestaltet sich zunehmend als Stressfaktor. Freizeit alleine genügt nicht, wir müssen lernen inne zu halten und das Leben mit einfachen Mitteln zu genießen. Der neue Trend aus den USA "Downshifting" bringt uns die Muße zurück. Britischen Studien zu Folge denken 40 Prozent aller Angestellten unter 35 Jahren über den Ausstieg nach. Mittlerweile sollen 3,7 Millionen Briten "downshiften".
Das dahinterstehende Prinzip stammt aus der Antike und besagt, dass nur der entspannt genießen kann, der aus den Gegebenheiten des Lebens Weniges, Wesentliches auswählt. Sokrates (469 - 399 v.Chr.) soll beim Gang über den Markt von Athen gesagt haben: "Ich sehe mit Freude, wie viele Dinge es gibt, die ich nicht benötige." Mit dem alten Aussteigertum der Hippies und Alternativen hat Downshifting nichts zu tun. Hierbei handelt es sich vorwiegend um beruflich Erfolgreiche der New Economy, die sich auf die Suche nach dem Sinn und nach sich selbst begeben wollen.
Schritte zu mehr Muße:
* Entrümpeln von Besitztümern und Kontakten.
* Weniger konsumieren: Eine Bilanz über Konsumgüter, Freizeitaktivitäten, Überstunden, Treffen mit Bekannten, usw..
* Prioritäten setzen: Was bringt wirklich Entspannung und Genuss, unabhängig von der üblichen Meinung darüber?
* Innere Freiheit finden: Was wir unternehmen, um Karriere, Reichtum, Beliebtheit und Anerkennung zu finden gehört zu den gefährlichsten Stressfaktoren unserer Zeit. Die Kunst heißt: Loslassen!
Daten & Fakten: Seelische Störungen & ihre Kosten
Die EU-Kommission geht davon aus, dass 25 Prozent der EU-Bevölkerung psychiatrisch behandlungsbedürftig sind und davon 80 Prozent wegen Depressionen. Und: Rund 650.000 Österreicher leiden an Depressionen. Die Krankenkassen haben im Jahr 2005 etwa 81,3 Millionen Euro allein für Antidepressiva ausgegeben. Dennoch wird nur weniger als ein Viertel der Betroffenen gut behandelt, obwohl die modernen Antidepressiva bei 70 Prozent der Therapierten einen guten Effekt haben, kritisieren Mediziner. Nach Angaben der World Health Organisation (WHO) liegt Österreich bei der Reihung der Suizidraten pro 100.000 Einwohner im oberen Drittel innerhalb der EU-27. Im Jahr 2004 begingen in Österreich 1.418 Menschen Suizid (1.073 Männer, 345 Frauen). Obwohl die Wahrscheinlichkeit, zumindest einmal im Leben an einer depressiven Episode zu erkranken, etwa 17 Prozent beträgt und tendenziell zunimmt, wird die Krankheit oft nicht oder sehr spät erkannt. Die neue Arznei & Vernunft-Leitlinie "Depressive Erkrankungen" der Sozialversicherungen beinhaltet unter anderem diagnostische Kriterien, medikamentöse Therapiemöglichkeiten, evidenzbasierte Psychotherapien und Entscheidungshilfen, in welchen Fällen ein Facharzt zugezogen werden sollte.
Download unter
www.sozialversicherung.at/arzneiundvernunft

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