Vöslauer gewinnt ASRA-Award | Die Wirtschaft Direkt zum Inhalt
Von links nach rechts: Michael Schober (Präsiden Institut Österr. Wirtschaftsprüfer), Herbert Schlossnikl (Vorstand und CSR-Beauftragter, Vöslauer), Christine Jasch (Leitung ASRA, Jury), Sandra Bascha (Leitung PR, Vöslauer) und Wolfram Tertschnig (Leiter Abt. f. CSR und Umweltförderpolitik, BMLFUW)

Vöslauer gewinnt ASRA-Award

21.10.2016

Das heimische Unternehmen wurde mit dem Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA), dem Preis für die besten österreichischen Nachhaltigkeitsberichte ausgezeichnet. Vöslauer holte den ersten Platz in der traditionell hart umkämpften Kategorie „KMU“.

Ausgezeichnet wurden in Summe 14 österreichischen Unternehmen, die im Geschäftsjahr 2015 die Forderung nachhaltig zu wirtschaften, vorbildlich umgesetzt und in ihrem Nachhaltigkeitsbericht transparent dargestellt haben. Für Vöslauer nahm Vorstand und Nachhaltigkeitsbeauftragter DI Herbert Schlossnikl den Preis entgegen: „Vor zwei Jahren konnten wir den dritten Platz in der Kategorie „KMU“ beim ASRA-Award erzielen Dieser Erfolg war ein Ansporn, uns noch intensiver und kritischer mit den Themen Nachhaltigkeit und transparente Berichterstattung zu beschäftigen und kontinuierlich zu verbessern. Unsere Bemühungen haben sich gelohnt und wir sind stolz auf den ersten Platz beim ASRA-Award 2016.“

In ihrem Urteil hebt die Jury neben der Benutzerfreundlichkeit vor allem die inhaltliche Qualität des Berichts hervor. Quantitative Ziele und Anwendung der international anerkannten „GRI Sustainability Reporting Standards (GRI Standards) machen die Bemühungen von Vöslauer greifbar. Langfristige Jahresvergleiche zeigen klar konkrete Steigerungen in der Performance. Neben den ökologischen Zielen finden auch soziale Standards wie die Flüchtlingsintegration, aktive Stakeholdereinbindung oder das Thema Lehrlinge lobende Erwähnung.
Höhepunkte der bereits umgesetzten Maßnahmen sind der höchste Recyclat-Anteil am Markt (62 Prozent), eine Steigerung des Schienenanteils auf 32 statt wie geplant 30 Prozent, und eine Reduktion der CO2-Emissionen um 7 Prozent pro verkauftem Liter im Vergleich zum Vorjahr. Im sozialen Bereich wurde unter anderem im September ein Lehrling mit anerkannten Flüchtlingsstatus im Unternehmen aufgenommen – in den nächsten Jahren soll diese Zahl weiter steigen.

„Wir haben viel erreicht und wollen noch mehr!“ zeigt sich auch Vöslauer Vorstandsvorsitzender Alfred Hudler motiviert. „Daher haben wir uns neue Ziele bis ins Jahr 2020 gesetzt, die wir konsequent weiterverfolgen.“  Als wichtigster Arbeitgeber der Region und Nr. 1 am österreichischen Mineralwassermarkt ist sich das Unternehmen seiner Vorbildwirkung bewusst: „Nachhaltig erfolgreich zu sein, ist ein wesentliches Element unserer Markenidentität und fest in unseren Unternehmenswerten und Zielsetzungen verankert“, betont Alfred Hudler, Vorstandsvorsitzender von Vöslauer. „Auch unsere MitarbeiterInnen leben diesen Gedanken jeden Tag.“ So fand zum Beispiel am Freitag, 14. Oktober der jährliche Vöslauer Nachhaltigkeitstag statt, an dem sich die MitarbeiterInnen des Unternehmens gemeinsam konkreten Hilfsprojekten widmeten.

Werbung

Weiterführende Themen

Harald J. Mayer, Geschäftsführer von Tchibo/Eduscho in Österreich
Handel
14.12.2016

Bereits seit zehn Jahren hat Tchibo das Ziel, Nachhaltigkeit auf allen Ebenen des Geschäfts zu integrieren und kann diesbezüglich auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. So sind die Kaffees bei ...

Energieeffizienz im Fokus: das Wohnbauprojekt ERnteLAA der Buwog.
Aktuelles
12.12.2016

Die Pariser Klimaziele betreffen sämtliche Lebensbereiche, auch die Baubranche. Doch wie ­lassen sich Klimapolitik, leistbares Wohnen und energieeffizientes Bauen in Einklang bringen?

Bernhard Ölz und Vertriebsgeschäftsleiterin Daniela Kapelari-Langebner
Industrie
06.12.2016

Ölz erhält bereits zum dritten Mal in Folge den Umwelt- und Klimaschutzpreis „klimaaktiv“ vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Zeitgleich zur ...

Keine Lügen und Verstecke: Michael Madlmayer hält seine Hühner so, wie man es aus der Werbung kennt.
Stories
28.11.2016

Immer häufiger werden Unternehmen gegründet, die anders ticken. Bei denen nicht der Profit als oberste Maxime, sondern Visionen von einer besseren Welt im Vordergrund stehen.

Marketingleiterin und Event-Initiatorin Sandra Teja und MAM-CSR-Manager Hans-Peter Wirth
Industrie
16.11.2016

Der bereits mit Preisen wie ASRA ausgezeichnete und für ECON oder EBAE mehrfach nominierte CSR-Bericht „Wir arbeiten für Babys“ des Babyartikelherstellers MAM setzte sich erneut durch und gewann ...

Werbung